Startseite | zurück | RSS | Twitter | Sitemap | Impressum | Kontakt | Über uns | Werben

 

 

Donnerstag, 02.09.2010

[ Mitteilung ]

PARTNER DER VERBÄNDE

» Archiv öffnen

» GEW: „Weitere Privatisierung und Deregulierung des Bildungswesens drohen“ / EU-Dienstleistungsrichtlinie soll jetzt auch für Bildungsbereich gelten

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

(Verbandspresse, 25.11.2005 12:09)

(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) befürchtet eine weitere „Privatisierung und Deregulierung des Bildungsbereiches“. „Die EU-Dienstleistungsrichtlinie öffnet dem weiteren Abbau öffentlicher Verantwortung und Daseinsvorsorge für das Grundrecht auf Bildung Tür und Tor. Eine größere Belastung der Beschäftigten, Qualitätsverluste des Angebots und die Zunahme von Chancenungleichheit sind die Folgen“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag (25. November 2005) in Frankfurt a.M.

Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments hatte der Dienstleistungsrichtlinie zugestimmt. Die Richtlinie schreibt das Herkunftslandprinzip fest. Die EU-Dienstleistungsrichtlinie soll jetzt auch für den Bildungsbereich gelten. Nach allen bisherigen Verlautbarungen sollte es für das Bildungswesen eine Ausnahmeregelung wie im Gesundheitsbereich geben.

„Die GEW lehnt die EU-Dienstleistungsrichtlinie und insbesondere das Herkunftslandsprinzip ab. Sie sind ein Einfallstor zum Abbau von Schutzrechten der Arbeitnehmer und führen zu Lohndumping und Arbeitsplatzverlusten“, unterstrich Thöne. „Das Prinzip des Preiswettlaufs soll eine Politik der sozialen Verantwortung in einem friedlichen Europa ersetzen.“

Quelle/Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Roedde, Pressesprecher
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201

eMail:   pressesprecher@gew.de
Internet: http://www.gew.de

(dvf, sk)

PERSONALIA
PRESSE TOP-THEMEN

              

Für den Inhalt der Pressemeldungen sind ausschließlich die angegebenen Quellen verantwortlich. Pressemeldungen stehen bei Angabe der Quelle für die öffentliche Publikation frei zur Verfügung. Belegexemplare sind willkommen.

Die Betreiberin des Deutschen Verbände Forums übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der auf der jeweiligen verzeichneten Website veröffentlichten Inhalte, für deren Rechtmäßigkeit oder für die Erfüllung von Urheberrechtsbestimmungen im Zusammenhang mit den auf der jeweiligen Website veröffentlichten Inhalten. Desweiteren übernimmt sie keine Haftung für Schäden, die aus der Benutzung des Hyperlinks entstehen könnten.

VERANSTALTUNGEN
PERSONALIA
VERBÄNDEREPORT

Kaufen oder Selbermachen? Verbandssoftware 2010 (Ausgabe 05/2010)

» Verbändereport Archiv

PRESSE TOP-THEMEN
PRESSE
STATISTIKEN
Weiterführende Informationen rund um das Verbändewesen: Studien zum Berlin-Umzug, Verbändedichte, sowie allg. statistische Informationen.

» Verbändedichte

» Statistiken

» Verbände-Ranking

VERBAND & TAGUNG
PARTNER