Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Regierungskoalition auf, die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz zügig in deutsches Recht umzusetzen. Dafür muss das vorhandene deutsche Entgelttransparenzgesetz reformiert werden. Eine entsprechende Frist der Europäischen Union ist bereits verstrichen. „Die wirtschaftliche Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, auch im Journalismus, duldet keinen weiteren Aufschub“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster.
(Berlin) - Mit Beschluss vom 03. Juni 2026 hat der Bundesgerichtshof (BGH) im Rechtsverfahren Modehaus Jakob Jost GmbH gegen Betty Barclay Group die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision des Urteils des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken vom 23. Oktober 2025 (Az.: 4 U 202/21) final zurückgewiesen. Damit ist das Urteil rechtskräftig. Die Entscheidung wirkt sich nicht nur unmittelbar auf die beklagte Betty Barclay Group aus, sondern entfaltet mittelbar faktische Wirkung für alle Händler, die im Zweibrücken Fashion Outlet (ZFO) Geschäfte betreiben. Der BTE hat das Verfahren von Anfang an begleitet.
(Berlin) - Im Heilmittelbereich sind seit Jahren stetig steigende Ausgaben zu verzeich¬nen, während über die Qualität der Versorgung kaum Informationen vorliegen. Auch die 2024 neu eingeführte Blankoverordnung für bestimmte Diagnosen in der Ergo- und Physiotherapie hat bei diesen Indikationen zu einem starken Anstieg von Behandlungen und Ausgaben geführt, während der Nutzen für die Patientinnen und Patienten durch die neue Therapiefreiheit bisher noch unklar ist. Das macht der heute vorgestellte Heilmittel-Report 2026 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) deutlich.
(Berlin) - Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Dr. Achim Brötel, hat zum Abschluss der Landkreisversammlung 2026 in Berlin zu grundlegenden Veränderungen aufgerufen. Vor der Rede von Kanzleramtsminister Thorsten Frei, der für den kurzfristig verhinderten Bundeskanzler eingesprungen ist, sagte Brötel, Deutschland brauche endlich mehr Entschlossenheit für grundlegende Reformen.
(München) - Jährlich sterben tausende Menschen in Deutschland an den Folgen von Hitzewellen – besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie Schwangere, ältere Frauen und Frauen mit Vorerkrankungen. Anlässlich des bundesweiten Hitzeaktionstags am 11. Juni macht der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte auf Hitze als größtes klimawandelbedingtes Gesundheitsrisiko aufmerksam und betont die zentrale Rolle der Gynäkologie: Frauenärztinnen und -ärzte stehen in regelmäßigem Kontakt mit ihren Patientinnen und können gezielt über die Gefahren hoher Temperaturen beraten und aufklären.
(Bonn) - Am 11. Juni lädt der Deutsche Tierschutzbund anlässlich des Aktionstagstages „Kollege Hund“ Unternehmen dazu ein, Hunde am Arbeitsplatz willkommen zu heißen. Mit der Initiative möchte der Verband zusammen mit der Futtermarke Cesar für mehr Akzeptanz von Hunden in der Arbeitswelt werben.
(Berlin) - Mit Blick auf die bevorstehende Bildungsministerkonferenz (BMK) und die baldig erwarteten Handlungsempfehlungen der unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" fordert der Deutsche Philologenverband (DPhV) von der Bundesbildungsministerin und den Bildungsministerinnen und -ministern der Länder klare Empfehlungen zu privaten Smartphones in Schulen und verbindliche Regelungen zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Social Media.
(Berlin) - Zum Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 macht der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) auf die besonderen Risiken aufmerksam, die hohe Temperaturen für pflegebedürftige Menschen mit sich bringen. Infolge des Klimawandels nehmen Hitzephasen auch in Deutschland zu. Gerade in der ambulanten Versorgung zeigt sich, wie dringend wirksame Schutzmaßnahmen benötigt werden.
(Berlin) - Angesichts der ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) im Bundestag drängt der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft auf Nachbesserungen. Um den Wegfall der 65%-Regelung zumindest in Teilen zu kompensieren, muss an mindestens drei Stellen nachgebessert werden.
(Neustadt/Weinstraße) - Kürzungen beim Elterngeld: Über diese Pläne der Politik ist eine teils hitzige Debatte entbrannt. Aktuell liegt die Höhe des Elterngelds für Bezugsberechtigte zwischen 300 und 1.800 Euro im Monat. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich dabei das Elterngeld plus. Wer Elterngeld beziehen möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zudem können werdende Eltern die spätere Höhe des Elterngelds unter bestimmten Voraussetzungen im Vorfeld selbst beeinflussen. Welche Regeln gelten und welche steuerlichen Aspekte dabei wichtig sind, erläutert der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).




