Verbands-Presseticker
(Berlin) - Zum Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 macht der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) auf die besonderen Risiken aufmerksam, die hohe Temperaturen für pflegebedürftige Menschen mit sich bringen. Infolge des Klimawandels nehmen Hitzephasen auch in Deutschland zu. Gerade in der ambulanten Versorgung zeigt sich, wie dringend wirksame Schutzmaßnahmen benötigt werden.
(Berlin) - Angesichts der ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) im Bundestag drängt der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft auf Nachbesserungen. Um den Wegfall der 65%-Regelung zumindest in Teilen zu kompensieren, muss an mindestens drei Stellen nachgebessert werden.
(Neustadt/Weinstraße) - Kürzungen beim Elterngeld: Über diese Pläne der Politik ist eine teils hitzige Debatte entbrannt. Aktuell liegt die Höhe des Elterngelds für Bezugsberechtigte zwischen 300 und 1.800 Euro im Monat. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich dabei das Elterngeld plus. Wer Elterngeld beziehen möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zudem können werdende Eltern die spätere Höhe des Elterngelds unter bestimmten Voraussetzungen im Vorfeld selbst beeinflussen. Welche Regeln gelten und welche steuerlichen Aspekte dabei wichtig sind, erläutert der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).
(Berlin) - Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat anlässlich eines politischen Diskussionsforums auf die Wertschöpfung des Luftverkehrs und die negativen Folgen der Luftverkehrsteuer und hohen Standortkosten in Deutschland aufmerksam gemacht: Die hohen Belastungen für Airlines, Flughäfen und Reisende im Vergleich zu anderen Ländern schwächen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und gefährden die Entwicklung des Tourismusstandorts.
(Berlin) - Klare Regeln im Sachkundewesen: Das neue DVGW-Arbeitsblatt G 607 schafft einheitliche Anforderungen an Sachkundige und Schulungsträger sowie an die Ausgabe von Prüfplaketten. "Die neuen Vorgaben stärken die Qualität der Prüfung von Flüssiggasanlagen in Wohnmobilen und Wohnwagen", sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e. V. (DVFG). "Für Halterinnen und Halter von Freizeitfahrzeugen bedeutet das ein Mehr an Sicherheit."
(Berlin) - Im Zuge der Novellierung der Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (BauO NRW), welche in Kürze im Landtag beschlossen werden soll, wird im § 54 (3) – ohne sachlichen Grund – künftig ein Großteil der mit der Erstellung von Brandschutzkonzepten für bauliche Anlagen befassten Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz ausgeschlossen. Die ersatzlose Streichung des Satzes „…oder von Personen aufgestellt, die im Einzelfall für die Aufgabe nach Sachkunde und Erfahrung vergleichbar geeignet sind.“ im aktuellen Gesetzentwurf führt faktisch zu einem Tätigkeitsverbot für erfahrene Praktiker und langjährig tätige Sachverständige in NRW und anderer Bundesländer. Für Bauherrinnen und Bauherren ist das eine schlechte Nachricht: Statt schneller und unbürokratischer wird es für sie komplizierter und teurer.
(Berlin) - Die Bundesrepublik gehört zu den Ländern mit einer besonders hartnäckigen Entgeltlücke. Das Entgelttransparenzgesetz von 2017 macht diese Entgeltdiskriminierung jedoch kaum sichtbar und trägt nicht wirksam dazu bei, den Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit durchzusetzen. Trotz evaluierter Kritik ist die dringend notwendige Reform ausgeblieben.
(Berlin) - Am gestrigen Montag unterzeichneten Bund, Länder, Kommunen und Netzbetreiber das Memorandum of Understanding „Bestes Netz für Deutschland“. Dazu gibt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst eine Erklärung ab.
(Ulm) - Deutschland liegt im Bereich der Prävention europaweit auf dem vorletzten Platz. „Das wird nicht besser“, so der Verbandschef der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Ulrich Tappe, „wenn gerade in Bereichen wie der Darmkrebsvorsorge, wo wir Vorbildliches leisten, künftig allein zu Sparzwecken Begrenzungen eingebaut werden.“
(Bonn) - Der bvse warnt Bundesumweltminister Carsten Schneider eindringlich vor einer Zentralisierung der geplanten erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien. In einem Schreiben an den Minister kritisiert der Verband die geplante Systemarchitektur im vorliegenden Eckpunktepapier zur nationalen Umsetzung der europäischen Textil-EPR und fordert stattdessen ein wettbewerblich organisiertes Modell, das bestehende Sammel-, Sortier- und Verwertungsstrukturen einbindet.






