Im Spannungsfeld zwischen technischem Fortschritt und verständlicher Rechte der Autoren und Verlage an den Buchinhalten hat der Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. die Initiative "Volltextsuche online" gestartet und strebt eine Vermittlung beider grundsätzlichen Positionen an.
Die Abgeordnetenversammlung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels beschloss einstimmig, eine solche Initiative zu starten: “Damit haben wir einen großen Schritt in die Zukunft getan, der auch für Verbände anderer Länder wegweisend sein kann”, sagt Matthias Ulmer, Verleger des Eugen Ulmer-Verlags in Stuttgart und Initiator der Arbeitsgruppe. Durch “Volltextsuche online” könnten die Nutzer dann künftig von außen auf digitale Inhalte zugreifen, die Kontrolle über die Texte würden die Verlage bei dieser Lösung aber behalten. Ziel sei es, im Frühjahr 2006 mit mindestens 100 Verlagen starten zu können.
Wesentliches Ziel des Projektes ist es, die Rechte der Autoren und Verleger aus den Werken auch auf elektronischer Ebene zu sichern. Gleichzeitig sollen alle Verlage, auch Kleinverlage, in die Lage versetzt werden, an einem solchen System teilzunehmen. Mit diesem Schritt bereitet der deutsche Buchhandel die technische und juristische Grundlage dafür, dass Buchinhalte in Zukunft in elektronischer Form verfügbar und handelbar werden. (11. Nov. 2005, tr)
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