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Samstag, 17.05.2008

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» Richtig versichert im Ehrenamt

In vielen Lebensbereichen engagieren sich menschen auf vielfältige Weise im Ehrenamt: Sportvereine, Kirchengemeinden oder Bürgerinitiativen sind nur einige. Bis Ende 2004 waren sie bei der Ausübung dieser Tätigkeit oft nicht gesetzlich unfallversichert.

Wie die Verabraucherzentrale Sachsen nun hevorhebt, ist dieser Personenkreis ehramtlich Tätiger, die einen gesetzlichen Unfallschutz genießen, seit Anfang 2005 erweitert worden.

Unter generellen Versicherungsschutz fallen alle ehrenamtlich tätigen Personen, die ihr Amt freiwillig und unentgeltlich, kontinuierlich und altruistisch ausüben. Eine Leistung aus der gesetzlichen Umfallversicherung gibt es jedoch nur, wenn sich der Unfall in direktem Zusammenhang mit der Tätigkeit im Ehrenamt ergab oder wenn man sich auf dem Hin- oder Rückweg zur ehrenamtlichen Tätigkeit befand. Als Folge des Unfalls muss eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 Prozent eingetreten sein. In diesen Fällen zahlt die gesetzliche Unfallversicherung eine monatliche Rente.

Die Verbraucherzentrale Sachsen empfiehlt, da der gesetzliche Unfallschutz weder rund um die Uhr und auch nicht immer im Ausland gilt sowie die Rentenzahlungen nicht gerade üppig sind, selbst vorzusorgen. Wichtig ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese zahlt bei dauernden gesundheitlichen Schäden sowohl durch Krankheit als auch durch Unfall. Dann gibt es ebenfalls eine monatliche Rente, deren Höhe man entsprechend des konkreten Bedarfes festlegen kann. Wer diese Versicherung nicht abschließen kann, sollte eine private Unfallversicherung in Erwägung ziehen. Diese zahlt bei einer zurückbleibenden Invalidität entsprechend des jeweiligen Schweregrades einen einmaligen Geldbetrag. Da bei beiden Versicherungen auf einige Dinge geachtet werden muss, empfiehlt sich vorab eine persönliche Beratung den Verbraucherzentrale. (04. Apr. 2005, tr)

 

weitere Informationen:

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 24. Januar 2006 17:15

                    

(C) Deutsches Verbände Forum, Bonn, 2008 - www.verbaende.com
in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. (DGVM)

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