Die Zeichen stehen auf "Go" für die Große Koaltion und damit auch für die Realisation des Neuzuschnitts mancher Ministerien. Das aber, so ein hochrangiger Beamters des Gesundheitsministeriums, beeinträchtige zukünftiges Regierungshandeln: "Das Ganze wird die Regierungsarbeit über Monate beeinträchtigen.", wird er im SPIEGEL zitiert.
Der designierte Bundesarbeitsminister Müntefering wird in den bisherigen Dienstsitz des Gesundheitsministeriums in der Wilhelmstraße ziehen. Zusätzlich werden ihm Beamten der Abteilungen Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht aus dem Wirtschaftsministerium zur Seite gestellt. Um für Müntefering Platz zu schaffen, sucht Frau Schmidt für sich und ihre Beamten eine neue Bleibe im Berliner Zentrum. Bis diese Suche erfolgreich sein wird, kommt Müntefering mit einer kleinen Leitungsabteilung seines zukünftigen Ministeriums in einem zur Zeit leerstehenden Gebäude des Bundes unter und sein Ministerium bleibt - vorerst zumindest - virtuell. (Quelle: Der Spiegel, 45/2005, 11. Nov. 2005, tr)