Viele Artikel des Verbändereport finden Sie im online Fachartikel-Archiv des Deutschen Verbände Forum - verbaende.com. Abonnenten benötigen ihre Zugangsdaten, um Vollzugriff auf alle Artikel zu erhalten.
Sprechakte
„How to do things with words“ von John L. Austin ist ein Klassiker der Linguistik, der die beiden Welten des Redens und Handelns miteinander verknüpft. Gemeinhin bezweckt Sprache Handeln, soll es aber nicht – wie so oft – ersetzen. Sprache ist das wichtigste Mittel der Kommunikation; Kommunikation bewirkt Verhaltensänderungen. Kommunikation ist folglich Führungsaufgabe. Daher startet Verbändereport mit dieser Ausgabe eine Beitragsfolge, die sich mit verschiedenen Gesichtspunkten der verbandlichen und außerverbandlichen Kommunikation befasst.
Interne Verständigung
Wer Mitglieder binden will, muss ihnen Ziele und Nutzen bieten. Dazu zählt nicht zuletzt der Informationsnutzen, den Mitglieder aus der Zugehörigkeit zu einem Verband ziehen. Die interne Verbandskommunikation ist daher ein Schlüsselelement für den Verbandserfolg: Kommunikation zwischen dem Verband und seinen Mitgliedern und vice versa, nicht zuletzt auch zwischen den Mitgliedern unmittelbar. Das technische Instrumentarium hierfür hat sich in den letzten Jahren beträchtlich erweitert. Martin Röbke und André Schwarz geben einen Sachstandsbericht.
Wer zahlt die Zeche?
Ein Urteil des Oberlandesgerichts Dresden zur Durchgriffshaftung bei Vereinen lässt aufmerken: Wenn Mitglieder waghalsige wirtschaftliche Projekte ihres Vereins dulden, können sie unter Umständen selbst zur Kasse gebeten werden. Rechtsanwalt Ralf Wickert analysiert die Folgen für Verbände.
Ihre Redaktion