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Verband & Tagung

„Gut, dass es Sie gibt!“
(Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, zu den Teilnehmern des 11. Deutschen Verbändekongresses am 7. April in Düsseldorf )

 

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Corporate Governance in NPO (Ausgabe 09/2007) titelvr0907(1)
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Schwerpunkt
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Corporate Governance in NPO und Verbänden

Die „Kunst der guten Organisationsführung“, Corporate Governance, erlangte nicht nur in der Privatwirtschaft eine hohe Bedeutung in der Diskussion, sondern fi ndet auch in Verbänden Nachahmer und Adapteure. Inwieweit Corporate Governance jedoch tatsächlich Einzug gehalten hat, welche Methoden übernommen und umgesetzt sind, erfragte eine Studie der Beratungsgesellschaft KPMG gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Public Management der Universität Potsdam. Verbändereport stellt die wesentlichen Ergebnisse vor.

 

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Verband & Marketing
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Ein Plädoyer für Member Relationship Marketing (MRM)

Seit Jahren wird die „Kundenorientierung“ als ein zentraler Erfolgsgarant für das Bestehen eines Unternehmens am Markt diskutiert. Verstärkt wurde die Diskussion um das Thema Kundenorientierung insbesondere durch den Bestseller von Peters/Waterman (1982) „In Search of Excellence“, in dem die Autoren die „Nähe zum Kunden“ als einen von acht Faktoren identifi zieren, der für den Erfolg von Unternehmen maßgeblich ist. Auch im Verbandsbereich setzte in den vergangenen Jahren eine Phase der intensiven Auseinandersetzung mit Maßnahmen zur Steigerung der „Kundenorientierung“ ein, die sich in diesem Fall auf die Mitglieder von Verbänden richtet. Messungen der Mitgliederzufriedenheit wurden durchgeführt (wie: Befragungen des Deutschen Olympischen Sportbundes) und Mitgliederbindungssysteme implementiert (wie: GymCard des Deutschen Turner-Bundes). Allem Aktionismus zum Trotz stellte sich jedoch in vielen Organisationen die gewünschte Steigerung der Mitgliederorientierung nicht ein. Als entscheidender Faktor für das Scheitern bisheriger Bemühungen in diesem Zusammenhang kann das Fehlen eines umfassenden, integrativen Konzeptes zur Durchsetzung von Mitgliederorientierung im Kontext von Verbänden herausgestellt werden. Ausgehend von diesen Defi ziten wird in diesem Beitrag ein Bezugsrahmen präsentiert, der das Thema Mitgliederorientierung in einen breiten Kontext stellt. Im Vordergrund steht das Ziel, den Zusammenhang zwischen Mitgliederorientierung und Verbandserfolg aufzuzeigen sowie erste Ansätze der Erfolgsfaktoren der Mitgliederorientierung zu benennen.

 

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Verbände im Profil
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Die „grünen“ Marketingprofis

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) ist ein Wirtschafts- und Arbeitgeberverband. Er vertritt die Interessen des deutschen Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues („GaLaBau“) auf Bundesebene und in Europa. Was den BGL heute besonders auszeichnet, ist ein reichhaltiger und innovativer Mix aus serviceorientierten internen Marketingmaßnahmen zur Mitgliederbindung sowie externen Kampagnen, mit denen er das Image des Garten- und Landschaftsbaues in der Öffentlichkeit fördert und die Nachfrage steigert.

 

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Verband & Tagung
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Das Zertifikat Certified Conference Hotel bietet Sicherheit bei der Tagungsplanung

„Wenn ich in einem mir unbekannten Tagungshotel für eine Gremiensitzung einen Tagungsraum aus dem Internet oder einem Hotelkatalog buche, weiß ich nicht, ob ich nicht doch in einer beleuchteten Garage lande, die im Katalog als günstige Tagungsmöglichkeit angeboten wurde“, bringt es die Veranstaltungsmanagerin eines Verbandes auf den Punkt, der jährlich über 100 Veranstaltungen mit zehn bis 300 Teilnehmern in ganz Deutschland durchführt, und ergänzt „selbst die Sternekategorien schützen da vor schlechten Erfahrungen nicht.“ Als sich der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) vor mehr als fünf Jahren zum ersten Mal mit dem Thema der Zertifizierung im Tagungsbereich auseinandersetzte, wurde schnell klar, dass diese Aufgabe nicht ohne starke Partner zu verwirklichen ist. Mit der DGVM und dem GCB wurden die gesuchten Mitstreiter gefunden. Allen war in der Entwicklungsphase wichtig, ein profundes und professionelles Zertifikat aufzubauen, das aus der Praxis kommt und den Veranstaltungsplanern in Unternehmen und Verbänden die Sicherheit gibt, in den „Certified Conference Hotel“- zertifizierten Tagungshotels „blind“ buchen zu können und mit Sicherheit eine adäquate. In diesem Beitrag schildert Sonja Klasen, sie ist beim VDR Projektleiterin für die Certified Conference Hotels, wie sich das Zertifikat nach der Markteinführung entwickelt hat und welche Qualitätskriterien ein zertifiziertes Tagungshotel erfüllen muss.

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