Printmarkt stabil - 6 von 10 Zeitschriften sind stabil oder können im Vergleich zum Vorjahr zulegen

verbaende.com, 02.08.2012 09:30
Stadtillustrierte und Musikzeitschriften. Wohn- und Architekturmagazine sowie die monatlichen Frauenzeitschriften und die breite Palette der Special-Interest-Magazine im Sportbereich – das sind die Gewinner unter den Printmagazinen im letzten Jahr. Das ergab die seit 1959 jährliche durchgeführte Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) des Instituts für Demoskopie Allensbach.


Eine große Mehrheit der erfassten Printmedien legte im Vergleich zum Vorjahr an Reichweite zu oder blieb zumindest stabil. „Von den 242 Einzeltiteln und Belegungseinheiten, die bei der diesjährigen Reichweitenbilanz der Zeitschriften berücksichtigt werden, können 56 Titel zulegen, 90 Titel liegen auf Vorjahresniveau, und 96 Titel müssen Reichweiteneinbußen hinnehmen“, schreiben die Forscher in ihrem Monatsbericht.

Den höchsten Leserzuwachs unter den Wochen- oder Monatszeitschriften verzeichnete, zum wiederholten Mal, die Zeitschrift Landlust. Die allein im letzten Jahr 819.000 Leser hinzugewinnt und nun inzwischen 4,2 Millionen regelmäßige Leser ab 14 Jahren erreicht. Damit, so die Demoskopen, habe sich der Leserkreis in den letzten fünf Jahren fast verachtfacht! Mit 180.000 neuen Lesern erreicht die Wochenzeitschrift DIE ZEIT den zweiten Platz nach Zuwachs und damit insgesamt 2,5 Millionen regelmäßige Leser im letzten Jahr. Zum Vergleich: der Zuwachs der ADAC-Motorwelt ist mit 103.000 neuen Lesern vergleichsweise gering, die absolute Leserschaft mit 13,98 Millionen aber unangefochtene Spitze.

„Die Analyse der jüngsten AWA-Daten lässt erkennen, dass sich die Neuausrichtung der Mediennutzung der Bevölkerung verlangsamt. In der Vergangenheit hat die sprunghafte Vermehrung der Optionen für Information, Unterhaltung und Kommunikation die Muster der Mediennutzung in der Bevölkerung grundlegend verändert. Vor allem die Schübe bei den digitalen Medien beschleunigten das Veränderungstempo“, urteilen die Forscher. Zwar konnten die überregionalen Abo-Tages- und Wirtschaftszeitungen einen Reichweitengewinn von 6,2 Prozent zum Vorjahr erreichen, die regionalen Tages- oder Anzeigenzeitungen mussten jedoch abermals einen Verlust verbuchen. Und doch stellen die Forscher fest, dass die Reichweitenverluste bei den Tageszeitungen sich besonders in der jungen Generation deutlich verringert haben und gleichzeitig die Kaufhäufigkeit von Zeitschrift und Wochenzeitungen stabil bleibt. (tr/aj)


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(Quelle: ghh consult GmbH, Wiesbaden; Tagungs-/Kongressmarkt 2012/2013)

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