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verbaende.com
15.09.2017 11:51

Verbändereport Ausgabe 6/2017: Verbandslobbying in Wahl(kampf)zeiten


Politische Interessenvertretung für Verbände im Wandel: Die Bundestagswahl steht kurz bevor und unabhängig von Ihrem Ausgang ergeben sich infolgedessen für Verbände wohl einige wichtige Veränderungen. Es werden viele neue Gesichter auf der politischen Bühne erwartet, sowohl die Anzahl der Abgeordneten als auch die Zahl der Parteien wird zunehmen und auch mit einer Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse ist zu rechnen. Diese Neuerungen haben natürlich Auswirkungen auf die politische Verbandsarbeit.

Auch das Lobbying auf europäischer Ebene unterliegt Veränderungen. Eine wissenschaftliche Untersuchung des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) zeigt auf, welche Lobbyinginstrumente und -wege wirklich von Verbänden genutzt werden und welche Änderungen sich hier ergeben.

Die Politik ihrerseits durchdringt die moderne, digitale Gesellschaft immer weiter und tiefer. Auf virtuellem Weg kann alles politisch werden – und das nicht erst seit dem Wahlsieg Donald Trumps. Digitale Kampagnen spielen in der politischen Kommunikation mittlerweile eine herausgehobene Rolle. Riskieren Verbände, übersehen zu werden, wenn sie kein „Digital Campaigning" betreiben?

 

Fachartikel dieser Ausgabe zum Download:

Dr. Huber Koch: Lobbying nach der Bundestagswahl: Was jetzt zu tun ist

Am 24. September werden die Karten neu gemischt. Der 19. Deutsche Bundestag wird gewählt und auf Basis des Wahlergebnisses später eine neue Bundesregierung gebildet. Ohne das Wahlergebnis zu kennen, sind schon heute vier für Verbände wichtige Veränderungen absehbar. (PDF-Download des Fachartikels im Verbändereport 6/2017)

Prof. Beate Koch-Kohler: Studie: Lobbying in Europa

Für Wirtschaftsverbände steht es außer Frage, dass die EU ganz wesentlich den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Unternehmen bestimmt. Dementsprechend haben sie – mit nur wenigen Ausnahmen – alle die EU-Politik im Visier und sind bestrebt, ihre Mitglieder durch aktives Lobbying vor problematischen Entwicklungen zu schützen. Die größte Herausforderung, aus ihrer Sicht, ist die in Brüssel initiierte wachsende Regulierungsdichte und deren zunehmend politische Ausrichtung. Am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) wurde in einer breit angelegten Befragung untersucht, welche Lobbyinstrumente und -wege die Wirtschaftsverbände verschiedener Mitgliedsstaaten sowie Verbände auf EU-Ebene nutzen und welche Änderungen sich im europäischen Lobbying in den letzten Jahren ergeben haben. (PDF-Download des Fachartikels im Verbändereport 6/2017)