Pressemitteilung

Automobilfabriken schneller bauen

(Berlin) - Der Zweck der Digitalen Fabrik ist die ganzheitliche Planung, Realisierung, Steuerung und laufende Verbesserung aller wesentlichen Fabrikprozesse. Die Digitale Fabrik stellt damit eine reale Fabrikplanung von der Entwicklung der Produkte, der Planung der Produktion bis hin zur Inbetriebnahme auf digitaler Ebene dar. Jeder beliebige Bereich einer Fabrik kann mit Hilfe von Software geplant, abgebildet und simuliert werden. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Instruments die Zeitspanne von der Planung bis zur Inbetriebnahme einer neuen Fabrikanlage deutlich zu verringern.

Der Arbeitskreis Digitale Fabrik des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) organisiert den Erfahrungsaustausch zu Themen der digitalen Planung, um ein gemeinsames Verständnis der Automobilhersteller und Zulieferer für die Prozesse, Methoden und Mechanismen zu schaffen. Auf Basis gemeinsamer Sichtweisen werden Standards, Empfehlungen oder Richtlinien definiert. Außerdem stehen Anforderungen der Automobilindustrie an die Anwendung und Weiterentwicklung von Softwareprodukten im Umfeld der digitalen Planung im Fokus des Arbeitskreises.

Die Fachveranstaltung "Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Umfeld der Digitalen Fabrik", die der VDA auf der 64. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover durchführt, informiert umfangreich über das Thema Digitale Fabrik. Die Tagung soll einen Überblick über verschiedene Methoden und Instrumente der digitalen Fabrikplanung geben und darüber hinaus als Erfahrungsaustausch dienen.

Die Fachveranstaltung findet am Freitag, 21. September 2012, 10.30 - 14.30 Uhr, auf dem Messegelände Hannover, Convention Center (CC), Saal 13/14, statt. Sie richtet sich an Prozess- und Systemverantwortliche mit besonderem Interesse an der digitalen Fabrikplanung, der Ablaufsimulation und der "digitalen" Logistik- und Materialflussplanung sowie an alle Interessierten, die sich einen Überblick über die VDA-Gremienarbeit auf dem Gebiet der Digitalen Fabrik verschaffen wollen.

Nach einer Einführung in die Thematik durch VDA-Geschäftsführer Klaus Bräunig stellt Horst Röhl, Mitarbeiter der Volkswagen AG und Leiter des VDA Arbeitskreises Digitale Fabrik, die Aufgaben und Themen des Arbeitskreises vor. Im Vortrag "säen - düngen - ernten" erläutern Peter Csavajda und Justus Liebig, beide Mitarbeiter der Daimler AG, warum der moderne Industrieprozess der Fabrikplanung denselben Regeln folgen sollte wie in der traditionellen Landwirtschaft. Gottfried Mayer, BMW AG, und Carsten Pöge, Volkswagen AG, berichten in ihrem Vortrag "Simulationsstrategie und Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie" über Ergebnisse aus der VDA-Arbeitsgruppe "Ablaufsimulation". Dr. Stefan Roth, Volkswagen AG, spricht über beispielhafte Anwendungen im Bereich der virtuellen Logistik- und Materialflussplanung. Abschließend informiert Walter Gantner von Magna Steyr Fahrzeugtechnik über die Erfahrungen eines Zulieferers hinsichtlich des Nutzens der Gremienarbeit. Die Teilnahme an der IAA-Fachveranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen erfolgen über www.iaa.de/besucher/veranstaltungen/fachveranstaltungen.

Quelle und Kontaktadresse:
VDA Verband der Automobilindustrie e.V.
Pressestelle
Behrenstr. 35, 10117 Berlin
Telefon: (030) 897842-0, Telefax: (030) 897842-600
E-Mail: presse@vda.de
Internet: http://www.vda.de
(dvf, rf)


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Ausgabe 07|Oktober 2014
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