Pressemitteilung

BSI: Immobilienwirtschaft als Stütze der Energiewende / Gebäudebereich kommt Schlüsselrolle bei der Energiewende zu / Vorgaben für die energetische Sanierung müssen wirtschaftlich sein

(Berlin) - Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft begrüßt die Absicht von Bundesumweltminister Altmaier, die Ziele und Vorgaben seines Ressorts für die Energiewende überprüfen zu lassen. "Dem Gebäudebereich kommt bei der Verwirklichung der energiepolitischen Ziele des Bundes eine Schlüsselrolle zu", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft und Präsident des GdW Bundesverbandes. Umso wichtiger sei es, auch in diesem Bereich die Weichen so zu stellen, dass Wohnungs- und Immobilienunternehmen in die Lage versetzt werden, auch weiterhin einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

"Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft braucht einen stabilen Rahmen für die energetische Gebäudesanierung und den energieeffizienten Neubau. Eine Kombination aus deutlicher Unterstützung energetischer Maßnahmen über KfW-Mittel, gleichbleibenden Anforderungen im Energieeinsparrecht und der aktuell in Beratung befindlichen Vereinfachung des Mietrechts im Hinblick auf energieeinsparende und klimaschützende Maßnahmen sowie aus steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten wird die Handlungsfähigkeit der Gebäudeeigentümer verbessern und damit zu mehr energetischer Sanierung führen", erklärte der BSI-Vorsitzende.

Eine herausragende Rolle spiele dabei die Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebotes bei den ordnungsrechtlichen Anforderungen. Auch für Mieter müssen energetische Sanierungsmaßnahmen wirtschaftlich und damit sozial verträglich bleiben. Sonst würden Umweltanliegen zu Lasten des Sozialen umgesetzt. Deswegen dürfen die Anforderungen bei der geplanten Energieeinsparverordnung (EnEV) 2012 aus Sicht der BSI nicht verschärft werden. Andernfalls drohe auch hier ein "Kampf um die Bezahlbarkeit der Energie", vor dem Bundeswirtschaftsminister Rösler im Zusammenhang mit den Strompreisen gewarnt hatte.

Bundesumweltminister Altmaier hat ein Zehn-Punkte-Programm bis zur Sommerpause angekündigt, das diejenigen Projekte auflistet, die bis zur Bundestagswahl 2013 umgesetzt sein sollen - darunter auch die Solarförderung sowie die energetische Gebäudesanierung, über deren steuerliche Förderung bei Bund und Ländern derzeit keine Einigkeit herrscht.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), c/o GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Pressestelle
Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin
Telefon: (030) 82403 151, Telefax: (030) 82403 159
E-Mail: presse@bfw-bund.de
Internet: http://www. immobilienverbaende.de
(dvf, tr)


Gesamte Website durchsuchen


Adressen durchsuchen

Pressemeldungen durchsuchen

Personalia durchsuchen

Fachartikel durchsuchen

Verband eintragen

Tragen Sie Ihren Verband in unsere Datenbank ein oder ändern Sie Ihren Eintrag ab.
   

Verbändereport

Ausgabe 07|Oktober 2014
Managementberatung im Verband


Statistiken

 Weiterführende Informationen rund um das Verbändewesen: Studien, Standortkarte der deutschen Verbände, allgemeine statistische Informationen ... Die Redaktion hat umfangreiche Daten zusammengetragen:

Partner