Pressemitteilung

Deutsch-Japanischer Kooperationsrat für Hochtechnologie und Umwelttechnik tagte in Berlin / Staatssekretär Thomas: "Bis zu 3 Millionen Arbeitsplätze in innovations- und wissensbasierten Unternehmen möglich"

(Berlin) - Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Uwe Thomas, wies am gestrigen Dienstag in Berlin beim Workshop des Deutsch-Japanischen Kooperationsrat für Hochtechnologie und Umwelttechnik (DJR) auf die großen Wachstumsmöglichkeiten fuer Unternehmen in der wissensbasierten und innovativen Branche hin.

"In Deutschland gibt es fast 250.000 Unternehmen, deren Dienstleistungen im weitesten Sinne mit modernen Medien und/oder der Beherrschung spezieller Wissensgebiete zusammenhängen. Auf sie entfallen 1,5 Millionen meist hochqualifizierte Arbeitsplätze. In den nächsten 5 Jahren wird die Zahl dieser Unternehmen laut einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung auf 400.000 anwachsen - dann könnten bis zu 3 Millionen Menschen dort einen Arbeitsplatz finden", sagte Staatssekretär Thomas.

Aufgabe des Kooperationsrats ist die gemeinsame deutsch-japanische Analyse von Technologietrends mit dem Ziel einer verstärkten wissenschaftlich-technischen und unternehmerisch-wirtschaftlichen Kooperation in konkreten Projekten. Der DJR sei ein geeignetes Forum, das gegenseitige Verständnis auszubauen und Zukunftsfragen zu diskutieren, die für beide Seiten wichtig sind. Nur so könne man aus den Stärken und Schwächen anderer Länder lernen, um die technologische Leistungsfähigkeit eines Landes zu sichern und auszubauen.

Der Staatssekretär verwies in diesem Zusammenhang auf die Initiative "EXIST - Existenzgründer aus Hochschulen" aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, die eine Kultur der Selbständigkeit an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen Deutschlands etablieren solle. "19 Prozent der Universitäts- und 13 Prozent der Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen in Deutschland machen sich selbständig.

Die Gründungs-Neigung im spitzen-technologieorientierten Bereich ist im Umfeld von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen überdurchschnittlich. Dieser Erfolg muss ausgebaut werden", sagte Thomas.


Quelle und Kontaktadresse:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
E-Mail:
Internet: http://www.bmbf.de
(dvf)


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Ausgabe 07|Oktober 2014
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