Pressemitteilung

Elektroindustrie-Exporte bleiben auf Rekordkurs

(Frankfurt am Main) - Die Exporte der deutschen Elektroindustrie bleiben auf Rekordkurs. Die mit 842.000 Beschäftigten zweitgrößte Industriebranche hierzulande hat im Februar dieses Jahres Produkte und Systeme im Gesamtwert von 12,6 Mrd. Euro ausgeführt. "Damit haben wir den entsprechenden Vorjahreswert um sieben Prozent übertroffen", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. "Noch nie zuvor hat die Branche in einem Februar so viel exportiert wie 2012." Kumuliert von Januar bis Februar dieses Jahres haben die Elektroausfuhren um sechs Prozent auf 25,0 Mrd. Euro zugenommen. "Auch hier handelt es sich um ein Rekordvolumen", betonte Dr. Gontermann. Bereits 2011 hatte die deutsche Elektroindustrie mit Exporten von 155 Mrd. Euro (plus fünf Prozent gegenüber 2010) ein Allzeithoch erreicht. Die Elektroausfuhren machen ein Siebtel aller deutschen Ausfuhren aus.

Nach Deutschland importiert wurden im Februar elektrotechnische und elektronische Erzeugnisse im Wert von 10,5 Mrd. Euro. In den beiden ersten Monaten dieses Jahres beliefen sich die Importe auf insgesamt 21,4 Mrd. Euro. Ihre jeweiligen Vorjahresstände haben sie damit um sieben bzw. vier Prozent übertroffen.

Die Elektroexporte in die Industrie- und Schwellenländer sind im Februar 2012 annähernd gleich stark gestiegen. Die Ausfuhren in die Industrieländer haben um sieben Prozent gegenüber Vorjahr zugelegt und die Exporte in die Schwellenländer um acht Prozent.

"Innerhalb der Industrieländergruppe zeigen sich indessen große Differenzen", sagte Dr. Gontermann. Während die deutschen Elektroexporte etwa in die USA und nach Japan im Februar um elf bzw. 13 Prozent gewachsen sind, haben die Ausfuhren in die Eurozone immerhin um vier Prozent zugenommen. Die Exporte nach Spanien sind lediglich um ein Prozent gestiegen, nach Italien gingen sie um elf Prozent zurück.

Auch das Ausfuhrgeschäft mit den Schwellenländern hat sich im Februar in einer großen Spannweite entwickelt. Exportzuwächsen von 64 Prozent nach Indonesien oder 40 Prozent nach Malaysia stehen ein Plus von vier Prozent bei den Ausfuhren nach Brasilien oder ein einprozentiges Minus bei den Exporten nach China gegenüber.

Die Exporterwartungen der deutschen Elektrounternehmen sind im April 2012 nach vier Zuwächsen in Folge zwar wieder etwas zurück gegangen. Sie liegen aber weiterhin deutlich im expansiven Bereich.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
Lyoner Str. 9, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
E-Mail: presse@zvei.org
Internet: http://www.zvei.org
(dvf, cl)


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