Pressemitteilung

Elektroindustrie: Exporte bleiben stabil

(Frankfurt a. M.) - Mit 12,8 Mrd. Euro haben die Unternehmen der deutschen Elektroindustrie im Mai 2012 genauso viel exportiert wie im Jahr zuvor. "Damit schlagen sich die Branchenausfuhren vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise weiterhin achtbar", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Zwischen Januar und Mai dieses Jahres summierten sich die Elektroexporte auf insgesamt 64,6 Mrd. Euro und übertrafen damit ihren entsprechenden Vorjahresstand um mehr als zweieinhalb Prozent.

Die Importe elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland sind im Mai 2012 um zwei Prozent gegenüber Vorjahr auf 10,9 Mrd. Euro gestiegen. Von Januar bis Mai dieses Jahres nahmen die Einfuhren ebenfalls um zwei Prozent auf 55 Mrd. Euro zu. Der Exportüberschuss lag damit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres bei 9,6 Mrd. Euro - ein Plus von fünfeinhalb Prozent gegenüber Vorjahr.

Kräftig gestiegen sind von Januar bis Mai 2012 die Elektroexporte in die USA - um sieben Prozent gegenüber Vorjahr auf 5,3 Mrd. Euro - und nach Japan - um 18 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. Die Branchenausfuhren nach China nahmen dagegen um sechs Prozent auf 4,6 Mrd. Euro ab. "Sie waren jetzt auf Jahressicht den fünften Monat in Folge rückläufig", so Dr. Gontermann.

Zwar sind die deutschen Elektroexporte nach Europa in den ersten fünf Monaten dieses Jahres leicht um ein Prozent auf 41 Mrd. Euro gestiegen. Allerdings gab das Ausfuhrgeschäft mit den übrigen 16 Euro-Ländern nach. Hierhin fielen die Exporte um drei Prozent gegenüber Vorjahr auf 20,9 Mrd. Euro. Vor allem die aggregierten Ausfuhren in die Krisenländer Italien, Spanien und Portugal nahmen von Januar bis Mai deutlich um neun Prozent auf 6 Mrd. Euro ab.

Dagegen legten die Elektroexporte etwa nach Bulgarien um 64 Prozent, nach Lettland um 17 Prozent, nach Dänemark um 13 Prozent oder nach Belgien um elf Prozent und damit sehr dynamisch zu.

Die Exporterwartungen der Unternehmen der deutschen Elektroindustrie sind im Juni 2012 zwar etwas zurückgegangen. Mit einem Saldo von plus acht Prozent befinden sie sich aber weiterhin im expansiven Bereich.

19 Prozent der Branchenunternehmen haben im Juni dieses Jahres vermeldet, dass sie in den kommenden drei Monaten mit (weiter) steigenden Ausfuhren rechnen. 59 Prozent der Elektrofirmen in Deutschland gehen von stabilen Exportgeschäften aus. Elf Prozent der Unternehmen erwarten hier Rückgänge. Ebenfalls elf Prozent der Firmen sind noch unentschieden über die derzeitige Lage auf den internationalen Absatzmärkten

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
Lyoner Str. 9, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
E-Mail: presse@zvei.org
Internet: http://www.zvei.org
(dvf, rf)


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