Pressemitteilung

Elektroindustrie-Exporte weiter auf solidem Wachstumspfad / Rekord im ersten Quartal erzielt

(Frankfurt am Main) - Die Exporte der deutschen Elektroindustrie befinden sich weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad. Im ersten Quartal 2012 nahmen sie gegenüber Vorjahr um drei Prozent auf 39,1 Mrd. Euro zu. "Das ist der höchste, jemals im ersten Quartal eines Jahres erzielte Ausfuhrwert", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Im März beliefen sich die Branchenausfuhren auf 13,7 Mrd. Euro, womit der entsprechende Vorjahresstand nur leicht um ein Prozent unterschritten wurde.

Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland betrugen im März 11,4 Mrd. Euro und zwischen Januar und März 33,1 Mrd. Euro. Die jeweiligen Vorjahresstände wurden damit um ein halbes bzw. drei Prozent übertroffen.

Der Exportüberschuss der deutschen Elektroindustrie summierte sich im ersten Quartal 2012 entsprechend auf sechs Mrd. Euro - das sind 0,5 Mrd. Euro mehr als vor einem Jahr.

Die Elektroexporte in die Industrieländer sind im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber Vorjahr um drei Prozent auf 26,4 Mrd. Euro gestiegen. Im Ausfuhrgeschäft mit den Schwellenländern gab es ein Plus von fünf Prozent auf 12,7 Mrd. Euro. "Während die Exporte in die USA und nach Japan zwischen Januar und März 2012 kräftig um acht bzw. zwölf Prozent zugenommen haben, sind die Ausfuhren in die Eurozone ein Prozent hinter ihrem Vorjahreswert zurück geblieben", sagte Dr. Gontermann. Die deutschen Elektroexporte nach Italien sanken um zwölf Prozent, die nach Spanien und Portugal um sieben bzw. elf Prozent.

Auch innerhalb des Geschäfts mit Schwellenländern gab es im ersten Quartal große Unterschiede. So nahmen die Ausfuhren nach China um fünf Prozent ab, wogegen die Exporte nach Brasilien, Indonesien, Malaysia, Russland und Vietnam zwischen elf und 54 Prozent zulegten.

Die Ausfuhren nach Griechenland haben im Exportportfolio der deutschen Elektroindustrie nur geringes Gewicht. "2011 betrugen sie 897 Mio. Euro und damit gerade einmal 0,6 Prozent der gesamten Branchenausfuhren", so Dr. Gontermann. Ihren höchsten Wert hatten die Exporte nach Griechenland 2006 mit einem Volumen von 1,21 Mrd. Euro - knapp ein Prozent der gesamten damaligen Elektroausfuhren. In den Jahren 2007 bis 2011 schrumpften sie entsprechend um mehr als ein Viertel bzw. 311 Mio. Euro.

Im ersten Quartal dieses Jahres haben die Elektroexporte nach Griechenland auf Jahressicht stagniert. Im März 2012 gab es ein Plus von einem halben Prozent gegenüber Vorjahr.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
Lyoner Str. 9, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
E-Mail: presse@zvei.org
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(dvf, cl)


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