Pressemitteilung

FVDZ-Umfrage zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ): Wirtschaftlicher Druck auf Zahnarztpraxen hat zugenommen

(Berlin) - Der wirtschaftliche Druck auf die Zahnarztpraxen hat nach der Einführung der neuen Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) zum 1. Januar 2012 zugenommen. Dies hat eine Umfrage des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) ergeben. So gab die Mehrheit der befragten Zahnmediziner (90 Prozent) an, dass ein betriebswirtschaftlich kalkuliertes Stundenhonorar mit der neuen GOZ kaum zu erreichen sei. Viele Teilnehmer befürchten deshalb mittelfristig eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation.

"Die Politik hat es versäumt, die Gebührenordnung nach 24 Jahren an die realen wirtschaftlichen Verhältnisse anzupassen. Die Rechnung tragen die Zahnärzte, die nun um ihre Honorare kämpfen müssen", sagt Dr. Reiner Zajitschek, stellvertretender FVDZ-Bundesvorsitzender, zum aktuellen Ergebnis der Befragung. Trotz massiver Proteste der Zahnärzteschaft war die GOZ zum Jahresbeginn zwar mit leichten Modifikationen, aber ohne Punktwertanhebung in Kraft getreten.

Ein weiteres Thema der Umfrage war die fachliche Bewertung: Doch auch hier erhält die neue Gebührenordnung keine guten Noten. Nur ein Fünftel (21 Prozent) der Zahnärzte, die an der Umfrage teilgenommen haben, sieht in der neuen GOZ Verbesserungen. Dagegen halten 37 Prozent die Novelle fachlich sogar für schlechter als die immerhin 24 Jahre alte Vorgänger-Gebührenordnung.

Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V., Hauptstadtbüro
Antje Schmilgus, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Auguststr. 28, 10117 Berlin
Telefon: (030) 243427-0, Telefax: (030) 243427-67
E-Mail: as@fvdz.de
Internet: http://www.fvdz.de
(dvf, cl)


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