Pressemitteilung

GdW: Bezahlbarer Wohnraum kann Altersarmut mindern

(Berlin) - Immer mehr Menschen sind von Altersarmut bedroht. Dennoch wird eines in der Diskussion um Zuschussrenten oder ähnliche Modelle völlig verkannt: "Ein wesentlicher Faktor, um auch im Alter angemessen leben zu können, sind bezahlbare Wohnkosten", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Viele der derzeit diskutierten Instrumente zur Bekämpfung von Altersarmut sind schlichtweg zu teuer. "Es ist dagegen umso wichtiger, schon jetzt den Grund-stein dafür zu legen, dass gerade Mittel- und Geringverdiener im Alter zu bezahlbaren Mieten wohnen können", so der GdW-Chef. Durch gezielte Wohnraum-förderung gerade in Ballungsgebieten könnte man heute mit relativ geringen Mitteln schon einen großen Effekt für die künftige Wohnqualität der älteren Generation erreichen.

Der GdW appelliert daher an die Politik, den Wohnungsbau insbesondere in den Ballungsregionen zielgerichtet zu fördern, um eine Wohnungsknappheit und damit auch für viele Mieter jetzt und in Zukunft untragbar hohe Preise zu ver-hindern. Die Bundesmittel für die Wohnraumförderung müssen dazu auch nach 2013 in mindestens gleicher Höhe von 518 Mio. Euro pro Jahr fortgesetzt werden. Zusätzlich müsse der Wohnungsneubau in Ballungsregionen durch das Bereit-stellen von preiswerten Baugrundstücken in ausreichendem Umfang gefördert werden und es dürfe keine Verschärfung der Auflagen für den Neubau im Rahmen der geplanten Energieeinsparverordnung 2012 geben, so Gedaschko.

Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Katharina Burkardt, Pressesprecherin
Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin
Telefon: (030) 824030, Telefax: (030) 82403199
E-Mail: burkardt@gdw.de
Internet: http://www.gdw.de
(dvf, aj)


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