Pressemitteilung

Imagekampagne soll Marke weiter schärfen

(Hannover) - Eine groß angelegte Imagekampagne hat der SoVD-Landesverband Niedersachsen im Rahmen einer fahrenden Pressekonferenz gestartet. Durch ein Bündel abgestimmter Kommunikationsmaßnahmen soll die Marke SoVD weiter geschärft werden. Herz der Kampagne ist ein neuer Werbeclaim: "SoVD. So geht sozial." soll zugespitzt aufmerksam machen und ausdrücken, was der Verband für seine Mitglieder leistet. Begleitet wird das Projekt von direkter Mitgliederwerbung. In Kooperation mit den örtlichen Kreisverbänden fährt ein SoVD-Mobil durch ganz Niedersachsen, um auf Marktplätzen und in Fußgängerzonen um neue Fans zu werben. Landesvorsitzender Adolf Bauer freut sich auf das erste SoVD-Projekt dieser Größenordnung und darauf, "dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten zeigen werden, wie kampagnenfähig wir sind".
Plakate: Überzeugte Mitglieder sagen "danke"

An Bord eines gecharterten üstra-Hybridbusses erläuterte Bauer die Kampagne. Zwei Motive bilden die Basis für Plakate und Flugblätter, die in Stadt und Land zum Einsatz kommen sollen. Auf ihnen werben zwei überzeugte SoVD-Mitglieder authentisch für die Leistungen des Verbandes und sagen "danke". Mit den mehrdeutig ausgesandten Botschaften ("Als meine Mutter ein Pflegefall wurde, hat mir der SoVD den Rücken freigehalten" und "Als mir nach der OP die Reha nicht genehmigt wurde, hat der SoVD mein Recht erkämpft") unterstreicht der Verband seine Kompetenz auf diesen Gebieten - sowohl im Bereich der Beratung als auch als politische Lobbyorganisation. Vom 10. September an stehen Großformattafeln im ganzen Land. Dazu ergänzen kleinere Plakate, die über die Kreis- und Ortsverbände ausgehängt werden sollen. Regionalisierte Flugblätter im gleichen Design informieren detaillierter über die Leis-tungen des Verbandes.

Parallel laufen in der Landesgeschäftsstelle die Vorbereitungen für flankierende Maß-nahmen. So ist eine Überarbeitung der Internetseite www.sovd-nds.de geplant. Au-ßerdem wird hinter den Kulissen eifrig an einem geschützten Bereich im Internet ge-arbeitet - mit ergänzenden Angeboten für SoVD-Mitglieder, u.a. eine Online-Beratung.Landesgeschäftsführer Dirk Swinke ist schon jetzt stolz auf das Ergebnis und das "er-folgreiche Zusammenwirken der Ideen aus dem Landesvorstand, den Kreisverbänden und den Kollegen aus dem SoVD-Haus in Hannover - und: alles ohne Werbeagentur".
SoVD-Forum bereitet auf Wahlkampfaktionen vor

Die Landtagswahl am 20. Januar bildet die Grundlage für eine sehr inhaltliche Phase der Imagekampagne. Den Auftakt bildet das SoVD-Forum am 1. und 2. Oktober. Alle Kreisverbands-Vorsitzenden und Geschäftsstellenleiter werden unter dem Motto "Unsere Stimme im Wahlkampf" in das Dormero-Hotel nach Hannover geladen, um ge-meinsame Aktionen vorzubereiten. Neben inhaltlichem Input steht unter anderem Stimmtraining auf dem Programm. Am 2. Oktober wird "Tagesthemen"-Sprecher Ingo Zamperoni den "SoVD-Talk" moderieren, zu dem die Spitzenkandidaten aller im Landtag vertretenen Parteien eingeladen sind. Parallel waren die Kreisverbände aufgerufen, die Landtagswahl mit Aktionen zu be-gleiten. Zahlreiche Gliederungen haben z.B. schon jetzt konkrete Termine für Podi-umsdiskussionen oder vergleichbare Veranstaltungen. Um den Kreisverbänden die Projekte zu erleichtern, werden kostenlos Aktionspakete mit extra aufgelegten Wahl-kampfplakaten, Flugblättern und Streuartikeln gepackt. Letztere wurden extra für die politische Zuspitzung entworfen. So gibt es Pflasterhefte "für soziale Einschnitte", Bril-lenputztücher "für den sozialen Durchblick" und Taschenwärmer "gegen soziale Kälte". Für die Bundestagswahl im Herbst 2013 ist eine Adaptierung aller Aktionen angedacht.
SoVD macht der Politik Druck

Adolf Bauer: "Wir werden uns noch mehr als bislang politisch einmischen!" Sein Ver-band habe zur Kenntnis zu nehmen, dass Sozialpolitik in diesem Landtagswahlkampf nicht ganz an vorderster Front stattfinde. "Wenn die Parteien das nicht tun, dann kümmern wir uns darum", sagte Bauer. Der SoVD habe die Pflicht, dann als sozialpo-litisches Korrektiv zu wirken. "Wir werden der Politik Druck machen, wo erforderlich", gab sich der Vorsitzende kämpferisch. Wer den Verband an seiner Seite haben wolle, müsse sich für ein sozial gerechtes Niedersachsen einsetzen und auch für einen Richtungswechsel in der Sozial- und Verteilungspolitik einstehen.

Quelle und Kontaktadresse:
SoVD - Landesverband Niedersachsen e.V.
Matthias Büschking, Pressesprecher
Herschelstr. 31, 30159 Hannover
Telefon: (0511) 701480, Telefax: (0511) 7014870
E-Mail: presse@sovd-nds.de
Internet: http://www.sovd-nds.de
(dvf, tr)


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Ausgabe 07|Oktober 2014
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