Pressemitteilung

Lärm macht krank / VERBRAUCHER INITIATIVE zum Internationalen Tag gegen Lärm am 25.04.

(Berlin) - Im Alltag sind wir zahlreichen Lärmquellen wie Verkehrs- oder Baulärm ausgesetzt, besonders in den Städten. Kinder und Jugendliche können in der Freizeit zusätzlich erheblich mit Lärm belastet sein. Eine dauerhafte Geräuschkulisse ist Stress für den Körper. Auch das Gehör leidet stark. Zu den Folgen von Lärm und der Behandlung von Hörschwächen informiert das Themenheft "Sehen & Hören" der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Lärmbelastung beginnt häufig schon im Kindesalter. Geräuschvolles Spielzeug, das dudelt, rasselt, knallt oder piept, bevölkert die Kinderzimmer. Sind die Kinder älter, wird die nächste Stufe der Beschallung mit dem Soundtrack von Computerspielen oder dem Fernseher erreicht. Im Jugendalter kommt lautes Musikhören über Kopfhörer hinzu. "Das ist Gift für die Ohren, ebenso wie regelmäßige Diskotheken- oder Popkonzertbesuche. Hörprobleme sind vorprogrammiert", warnt Alexandra Borchard-Becker, Fachreferentin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. Im Schulalltag hat Lärm in Form von Störgeräuschen aus der Umwelt spürbare negative Folgen. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit lassen deutlich nach, wie Untersuchungen an Schulen belegen. Ernsthafte gesundheitliche Beschwerden wie Bluthochdruck, Schlafstörungen und Magen-Darm-Störungen können auftreten, wenn der Mensch unter einem dauerhaften Lärmpegel leidet.

Man sollte seinen Ohren so oft wie möglich Ruhe gönnen, damit auch sie sich von dem stressigen Alltag erholen können. "Lassen Sie Radio und Fernseher öfter ausgeschaltet und achten Sie bei Ihren Kindern auf verträgliche Lautstärken von Spielzeug, Computer und mp3-Player", empfiehlt die Fachreferentin. Bei starken akustischen Belastungen ist ein geeigneter Gehörschutz ratsam. Einfache "Schalldämpfer" sind z. B. in Apotheken oder Drogerien erhältlich. Für extreme Situationen, z. B. sehr laute Konzerte, bieten Hörgeräte-Akustiker individuell gefertigte Ohrstöpsel an. Das Hörvermögen nimmt meist schleichend ab. Regelmäßige Kontrollen beim Facharzt oder Akustiker sind daher sinnvoll.

Das 24-seitige Heft "Sehen & Hören" der VERBRAUCHER INITIATIVE enthält Informationen und Tipps zum gesunden Hören, zu Hörschwächen bei Kindern und zu Hörgerätearten. Die Broschüre kann für 4,00 Euro (inklusive Versand) bei der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., Elsenstraße 106, 12435 Berlin bestellt oder für 2,50 Euro unter www.verbraucher.com herunter geladen werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Die Verbraucher Initiative e.V.
Pressestelle
Elsenstr. 106, 12435 Berlin
Telefon: (030) 5360733, Telefax: (030) 53607345
E-Mail: presse@verbraucher.org
Internet: http://www.verbraucher.org
(dvf, rf)


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Ausgabe 07|Oktober 2014
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