Pressemitteilung

Mitteilung der EU-Kommission zur Erneuerbare-Energien-Strategie: Ausbau Erneuerbarer Energien EU-weit abstimmen / Mehr Effizienz und Konvergenz europäischer Fördersysteme erforderlich

(Berlin) - "Die Europäische Kommission setzt in ihrer heute veröffentlichten Mitteilung wichtige Akzente für einen erfolgreichen europaweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien - allerdings ohne konkrete Lösungsvorschläge für die benannten Problemfelder aufzuzeigen. Wir unterstützen die Kommission insbesondere darin, für mehr Effizienz und Konvergenz der Fördermechanismen für Erneuerbare Energien in Europa zu sorgen. Langfristig ist aus unserer Sicht eine europaweite Anpassung der Fördersysteme für Erneuerbare Energien notwendig. Das Ziel muss sein: Weg von der spezifischen Förderung einzelner Technologien, hin zur kosteneffizienten Erschließung der Potenziale an sinnvollen Standorten", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) heute in Berlin. Eine Anpassung der Fördersysteme für Erneuerbare Energien in Europa biete die Chance für erhebliche finanzielle Entlastungen der Volkswirtschaften in der Europäischen Union.

Die Europäische Kommission betont in ihrer Mitteilung darüber hinaus die Notwendigkeit des EU-weiten Ausbaus der Netzinfrastruktur. Zugleich misst sie dem Ausbau der Verteilnetze aufgrund des starken Zubaus von Anlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien hohe Bedeutung bei. "Diesen Bedarf verdeutlichen auch folgende Zahlen: In der BDEW-Verteilnetzstudie haben die Gutachter bei 66.000 Megawatt installierter Leistung im Jahr 2020 einen Ausbaubedarf im Verteilnetzbereich von 195.000 Kilometern und einem resultierenden Investitionsbedarf von rund 13 Milliarden Euro ermittelt" erläuterte Müller.

Der Entwicklung von Speichertechnologien im Rahmen der europäischen Forschungsaktivitäten räumt die Europäische Kommission ebenfalls richtigerweise Priorität ein. "Wir brauchen zusätzliche Speicherkapazitäten und neue Speichertechnologien, ohne die es nicht gelingen wird, den wachsenden Anteil der stark wetterabhängigen Einspeisung von Ökostrom sicher in das Energieversorgungssystem Deutschlands zu integrieren", so die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Quelle und Kontaktadresse:
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Hauptgeschäftsstelle
Pressestelle
Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300199-0, Telefax: (030) 300199-3900
E-Mail: presse@bdew.de
Internet: http://www.bdew.de
(dvf)


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Ausgabe 07|Oktober 2014
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