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Pressemitteilung

Produktionsminus in der rheinland-pfälzischen Chemie

(Ludwigshafen) - 2014 hat die chemische Industrie in Rheinland-Pfalz 3,2 Prozent weniger produziert als im Jahr davor. Auch die Auftragseingänge gingen zurück. Damit ist die wirtschaftliche Entwicklung der chemischen Industrie im Vergleich zur gesamten rheinland-pfälzischen Industrie schwach.

Die aktuellen Wirtschaftszahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz zeigen, dass die Produktion für die Chemie im Jahr 2014 um 3,2 Prozent zurückgegangen ist. Damit hat sich die Chemie noch schlechter entwickelt als der Durchschnitt der Industrie, die 0,7 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt.

Aufträge gingen zurück

Auch die Lage bei den Auftragseingängen ist nicht zufriedenstellend. Im Jahresvergleich ging die Nachfrage nach Erzeugnissen der Chemie um 4,4 Prozent gegenüber 2013 zurück. "Die Aufträge von heute sind die Produktion von morgen. Und zwischen Oktober und Dezember des letzten Jahres sanken die Auftragseingänge um 4,8 Prozent", so Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer der Chemieverbände Rheinland-Pfalz.

Die Erwartungen für 2015 sind verhalten

Bei einer optimistischen Prognose könnte die Chemie bundesweit 1,5 Prozent mehr Produktion erreichen. Dennoch ist die Branche vorsichtig. In den letzten Jahren mussten die Erwartungen an das Wachstum im Jahresverlauf immer wieder nach unten korrigiert werden. So lag das Produktionsniveau 2014 real rund 1 Prozent unter dem Wert von 2011.

Quelle und Kontaktadresse:
Chemieverbände Rheinland-Pfalz - Verband der Chemischen Industrie e.V. Landesverband Rheinland-Pfalz
Tobias Göpel, Pressesprecher
Bahnhofstr. 48, 67059 Ludwigshafen
Telefon: (0621) 520560, Fax: (0621) 5205620
E-Mail: tobias.goepel@chemie-rp.de
Internet: http://www.chemie-rp.de
(dvf, sy)