Pressemitteilung | Bundesverband Deutscher Postdienstleister e.V. (BvDP)

Spam-Mails entwerten Werbeträger Internet / Brief als Erfolgsgarant für glaubwürdiges Direktmarketing

(Bonn) – „Die unseriösen Praktiken bei der E-Mail-Werbung sind dramatisch angesteiegn und entwerten das Direktmarketing im Internet. Der Brief als Instrument des integrierten Direktmarketings gewinnt dadurch eine noch stärkere Bedeutung,“ erklärte Wolfhard Bender, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Postdienstleister. Der klassische Werbebrief hat im Gegensatz zum Spam-Mail ein positives und seriöses Image. „Der Brief kann zielgenau und individuell den einzelnen Kunden ansprechen. Mit dem Werbebrief als Startmedium im integrierten Direktmarketing kann der Empfänger gefragt werden, ob er auch Interesse an E-Mail-Newslettern oder E-Mail-Angeboten hat. Das Direct Mail ist somit das ideale Mittel, um Kunden langfristig zu binden,“ sagte Bender.

Jedes dritte E-Mail ist laut E-Mail Security Provider Messagelabs eine Spam-Mail. Diese verursachen enorme volkswirtschaftliche Schäden. Die unnötigen Zusatzkosten, die für das Übertragen und Speichern der Spam-Mails anfallen, werden in den USA auf zwölf Milliarden Dollar in diesem Jahr geschätzt. Zusätzliche Kosten entstehen beispielsweise durch Anschaffung leistungsfähigerer Server und der zusätzlich benötigten Bandbreite. Dies schließt entsprechende Personalaufwendungen im IT-Bereich und im Support ein.

Zugleich wird das Kommunikationsmedium E-Mail durch die Versendung von E-Müll entwertet. Der BvDP fordert die Bundesregierung auf, den Entwurf einer Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb schnell zu verabschieden. Der Verbraucher soll dadurch zukünftig besser gegen unerwünschte Spam-Mails, Werbe-Faxe und -SMS geschützt werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Deutscher Postdienstleister (BvDP) Adenauerallee 87, 53113 Bonn Telefon: 0228/9143640, Telefax: 0228/9143660

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