Pressemitteilung

VDIK drängt auf rasche Umsetzung des Regierungsprogramms Elektromobilität aus dem Jahr 2011

(Bad Homburg) - Im Rahmen des nationalen Gipfels Elektromobilität am 03. Mai 2010 in Berlin wurde das Ziel formuliert, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sollen. Mit dem Regierungsprogramm Elektromobilität hat die Bundesregierung im Jahr 2011 dieses Ziel konkretisiert und Maßnahmen zur Unterstützung der Zielerreichung formuliert. Die aktuelle Bilanz fällt mit bisher lediglich ca. 4.500 zugelassenen Elektrofahrzeugen eher ernüchternd aus.

VDIK-Präsident Volker Lange: "Diese Zahl macht sehr deutlich, dass der durchschnittliche Autokäufer bisher das Elektroauto als Alternative noch nicht entdeckt hat. Der VDIK fordert daher die rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm Elektromobilität bereits im Jahr 2011 formulierten Maßnahmen. Insbesondere die Verlängerung der Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge auf zehn Jahre und der Nachteilsausgleich im Bereich der Dienstwagenbesteuerung müssen schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden. Dabei darf keinesfalls die im Regierungsprogramm getroffene Begriffsbestimmung des Elektrofahrzeuges durch eine spitzfindige Formulierung der jeweiligen Gesetze eingeschränkt werden. Neben reinen Elektrofahrzeugen müssen selbstverständlich auch Plug-In-Hybrid- und Range-Extender-Fahrzeuge sowie Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb in den Genuss der Steuererleichterungen kommen."

Der VDIK hatte bereits im Jahr 2010 darauf hingewiesen, dass die vorwiegend durch die Batterien verursachten Mehrkosten zumindest in einer Anlaufphase durch direkte Fördermaßnahmen ausgeglichen werden müssen.

VDIK-Präsident Volker Lange weiter: "Private und ganz besonders gewerbliche Kunden werden sich nur für den Kauf eines Elektrofahrzeuges entscheiden, wenn dessen Gesamtkosten auf dem Niveau herkömmlicher Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor liegen. Ohne eine entsprechende Anschubfinanzierung durch die Bundesregierung wird das Ziel, eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 auf Deutschlands Straßen zu haben, nicht erreicht werden können."

Die aktuell sehr hohen Kraftstoffpreise machen es erforderlich, dass neben der Elektromobilität alle Antriebstechnologien genutzt werden müssen, damit die Abhängigkeit vom Erdöl reduziert wird und die Mobilität der Zukunft bezahlbar bleibt. Der VDIK tritt für eine technologieoffene Nutzung aller alternativen Antriebstechnologien ein. Dabei wird der Verbrennungsmotor aufgrund der vorhandenen großen Einsparpotentiale noch sehr lange eine überragende Rolle behalten.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
Thomas Böhm, Leiter, Presse und Public Relations
Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg
Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520
E-Mail: boehm@vdik.de
Internet: http://www.vdik.de
(dvf)


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