Pressemitteilung

Verkürzung der Prüffristen bei der Technischen Fahrzeugüberwachung erhöht die Mobilitätskosten

(Bad Homburg) - Der VDIK wendet sich gegen die von der Europäischen Kommission geplante Verkürzung der Prüffristen für ältere Fahrzeuge. Dafür fehlt aus heutiger Sicht der Nachweis eines nennenswerten Beitrages zu mehr Verkehrssicherheit. Die Kosten für den Autofahrer würden nur unnötig erhöht.

Bereits zum 01. Juli 2012 traten in Deutschland neue Vorschriften für die regelmäßige technische Überwachung von Kraftfahrzeugen in Kraft. Damit wurde die seit vielen Jahren bewährte Prüfpraxis an die moderne Fahrzeugtechnik angepasst und insbesondere der Tatsache Rechnung getragen, dass moderne Fahrzeuge zunehmend über elektronische Fahrzeugsysteme verfügen, welche die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen und die Schadstoffemissionen drastisch absenken. Eine Veränderung der Prüffristen wurde dabei bewusst nicht vorgenommen.

VDIK-Präsident Volker Lange: "Das in Deutschland praktizierte System der Technischen Fahrzeugüberwachung ist sehr erfolgreich und wird von vielen Ländern innerhalb und außerhalb der Europäischen Union als beispielhaft angesehen. Der VDIK begrüßt die Harmonisierung der Anforderungen an die Technische Fahrzeugüberwachung in Europa. Die jetzt von der EU vorgeschlagene Verkürzung der Prüffristen wird jedoch abgelehnt, da sie zu einer deutlichen Erhöhung der Mobilitätskosten führt. Für eine solch einschneidende Maßnahme ist keine ausreichende Datenbasis vorhanden."

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
Pressestelle
Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg
Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520
E-Mail: presse@vdik.de
Internet: http://www.vdik.de
(dvf)


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