Pressemitteilung

Vorsicht vor selbsternannten Wirtschaftsjournalisten

(München) - Dubiose Geschäftsleute suchen derzeit offenbar wieder neue Wege, um an das Geld von Selbständigen zu kommen: Selbsternannte Journalisten versprechen Firmen kostenlose PR-Artikel in einem Wirtschaftsmagazin, die dazugehörigen Bilder kosten aber mehrere tausend Euro.

Im Internet häufen sich Meldungen von Unternehmen, von denen ein IWN Verlag aus Mülheim an der Ruhr horrende Beträge für PR-Anzeigen fordert. Jetzt sollen offenbar Bayern und Österreich "erobert" werden. Der Trick: Die Internationale Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft (kurz: IWN-Verlag) verspricht Unternehmen einen kostenlosen Artikel von "Journalisten" im Magazin WIRTSCHAFT HEUTE. Im Fließtext des Angebotsschreibens - sehr klug versteckt - befindet sich ein Hinweis, dass allerdings in den Artikel eingefügte Bilder nach Größe zu bezahlen sind, in der Regel 9,95 Euro pro Millimeter und Spalte.

BDS-Jurist und Rechtsanwalt Rainer Colberg prüft derzeit, ob Unternehmer und Selbständige solch horrende Beträge, auch nach der Unterschrift unter den Vertrag, überhaupt zahlen müssen: "Das Landgericht München hat bereits 2010 in einem Urteil (Az. 14 HK O 24215/10) ganz klar festgelegt, dass es nicht den Gepflogenheiten des seriösen kaufmännischen Rechtsverkehrs entspricht, wenn die Kostenpflicht für Abdruck von Fotos lediglich im Fließtext des Informationsschreibens erscheint."

Quelle und Kontaktadresse:
BDS-DGV Bund der Selbständigen - Gewerbeverband Bayern e.V.
Pressestelle
Schwanthalerstr. 110, 80339 München
Telefon: (089) 540560, Telefax: (089) 5026493
E-Mail: presse@bds-bayern.de
Internet: http://www.bds-bayern.de
(dvf, tr)


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