Pressemitteilung

27.04.2012 14:32
Deutscher Kulturrat e.V.

Zukunft der auswärtigen Kulturpolitik / Deutscher Kulturrat und Institut für Auslandsbeziehungen regen Diskussion über die Zukunft der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik an

(Berlin) - Politik & Kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, und das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) haben heute in der ifa-Galerie Berlin den Themenschwerpunkt "Kultur auswärts" von Politik & Kultur vorgestellt. Im Vordergrund standen Fragen über aktuelle Entwicklungen und Veränderungen im Bereich der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

Deutscher Kulturrat und ifa möchten damit eine Reflexion zu den Aufgaben und Zielen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sowie über eine stärkere Verzahnung der Auswärtigen Kulturpolitik mit der Kulturpolitik des Inlandes anstoßen. Als Autoren in der Schwerpunktausgabe von Politik & Kultur konnten u.a. Guido Westerwelle, Horst Harnischfeger, Monika Grütters, Harald Leibrecht, Ulla Schmidt, Claudia Roth, Lukrezia Jochimsen, Klaus-Dieter Lehmann, Gottfried Wagner und viele andere gewonnen werden.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, Olaf Zimmermann, sagte: "Mit dem Schwerpunktthema »Kultur auswärts« in Politik & Kultur versuchen wir, eine aktuelle Diskussionsgrundlage zu Strömungen und Tendenzen in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu geben. Mit dem Schwerpunktthema möchten wir eine breite Diskussion über die Zukunft der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik in Deutschland anregen. Besonders die nicht ausreichende Verzahnung zwischen Auswärtiger Kulturpolitik und der innerdeutschen Kulturpolitik und die nur mangelhafte Einbindung der Zivilgesellschaft machen uns Sorgen. Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik betrifft die ganze Gesellschaft."

Der Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen, Ronald Grätz, sagte: "Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ist eine tragende Säule der Außenpolitik. Ihre Potenziale zu erkennen und die bestmögliche Vernetzung mit anderen Bereichen der Außenpolitik zu erkunden, ist ein Schlüssel zu ihrem nachhaltigen Wirken. Kulturdialog im Rahmen der Außenpolitik ist kein Selbstzweck, aber wir müssen aufpassen, im Zuge der zunehmend unter ökonomischen Aspekten betrachteten Politik Kulturaustausch nicht zu einem bloßen Instrument einer Interessenpolitik zu machen. Wo die Grenze verläuft, darüber müssen wir - Politik, Kulturakteure, Künstler und Zivilgesellschaft - diskutieren. Kultur kann außenpolitische Ziele nur dann erfolgreich unterstützen, wenn ihre Unabhängigkeit gewahrt ist. Es gilt für alle allen gegenüber: Erfolgreich ist, wer andere erfolgreich macht."


- Die neue Ausgabe von Politik & Kultur (Mai/Juni 2012) kann in der Online-Version unter http://www.kulturrat.de/puk/puk03-12.pdf als pdf-Datei heruntergeladen werden. Die gedruckte Ausgabe ist in Bahnhofsbuchhandlungen, großen Kiosken sowie an Flughäfen erhältlich und kann auch direkt beim Deutschen Kulturrat bestellt werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Kulturrat e.V.
Stefanie Ernst, Referentin, Öffentlichkeitsarbeit
Chausseestr. 103, 10115 Berlin
Telefon: (030) 24728014, Telefax: (030) 24721245
E-Mail: s.ernst@kulturrat.de
Internet: http://www.kulturrat.de
(dvf, cl)


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