Pressemitteilung

Lachnummer ver.di-Vertrag: Jetzt ist das Maß voll! / Tegethoff: Am Montag (7. September 2009) Urabstimmung über Streik an den DRK Kliniken Berlin

(Berlin) - Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat heute (4. September 2009) die Streikbereitschaft der Ärztinnen und Ärzte weiter erhöht. "Die Mitteilung der DRK Kliniken, man habe sich mit ver.di kurzerhand auf einen Tarifvertrag für Ärzte geeinigt, ist eine ungeheure Provokation, die aber außerordentlich motivierend wirkt. Einen besseren Gefallen hätte uns die Geschäftsführung gar nicht tun können. Wir rufen alle Mitglieder des Marburger Bundes an den DRK Kliniken auf, sich am Montag (7. September 2009) an der Urabstimmung zu beteiligen und für die Aufnahme von Arbeitskampfmaßnahmen zu stimmen. Eine andere Sprache versteht die Geschäftsführung offenkundig nicht", sagte Dr. Kilian Tegethoff, Vorsitzender des Marburger Bund Landesverbandes Berlin/Brandenburg. Die Urabstimmung findet an den drei DRK-Klinik-Standorten in Mitte (Wedding), Westend und Köpenick statt.

"Jetzt ist jedem Arzt an den DRK Kliniken Berlin klar, dass der Arbeitgeber ihn für dumm verkaufen will. Ver.di hat überhaupt kein Mandat, für die Ärztinnen und Ärzte zu sprechen, geschweige denn zu verhandeln. Ver.di vertritt überhaupt gar keine Ärzte an den Kliniken! Die einzig legitimierte Ärztegewerkschaft sind wir, der Marburger Bund", bekräftigte Tegethoff. Was die Geschäftsführung heute (4. September 2009) präsentiert habe, sei eine Lachnummer ersten Ranges. "Wir lassen uns nicht mit Billigtarifen abspeisen", so der MB-Landesvorsitzende.

Schon im März hätten über 200 Ärztinnen und Ärzte der DRK Kliniken an einem Warnstreik teilgenommen. "Das hätte der Geschäftsführung wirklich eine Warnung sein sollen. Für die jetzt eingetretene Eskalation ist sie ganz allein verantwortlich", sagte Tegethoff.

Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
Hans-Jörg Freese, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin
Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16
E-Mail: presse@marburger-bund.de
Internet: http://www.marburger-bund.de
(dvf, el)


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