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Dringende Reform der Agrarpolitik notwendig / Öko-Landbau sichert Anbauflächen für Lebensmittel

(Gräfelfing) - Steigende Lebensmittelpreise weltweit führen seit Wochen zu dramatischen Situationen in den Ländern des Südens. Laut den Vereinten Nationen (UN) kommen zu den 850 Millionen hungernden Menschen jedes Jahr vier Millionen hinzu. Die Ursachen sind vielfältig und gehen über die Wahl der landwirtschaftlichen Anbaumethode hinaus. Unsinnige Exportsubventionen, Handelsbarrieren, ungerechte Landverteilung, Spekulationen auf den internationalen Agrarmärkten, Menschenrechtsverletzungen und Bürgerkriege sind einige Faktoren, die Hunger verursachen können. Doch auch Bodenverarmung, Erosion und Versalzung durch Missmanagement führen zur Aufgabe von Anbauflächen für Lebensmittel. Hier schützt der Öko-Landbau weltweit durch die Verbindung von modernen ökologischen Erkenntnissen mit traditionellem Wissen vor Ort. „Durch den nachweislich nachhaltigen Umgang mit der Umwelt sichert der Öko-Landbau langfristig die dringend benötigten Flächen für den Anbau von Lebensmitteln!“, erklärte Hans Hohenester, Präsidiumsvorsitzender von Naturland in München. „Darum fordern wir eine Umkehr von der bisherigen Agrarpolitik hin zu einer nachhaltigen zukunftsfähigen Lösung vor allem für die Kleinbauern. Der Vorschlag vom Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion Volker Kauder in dieser Woche, die Nahrungsmittelkrise mit der Agro-Gentechnik zu lösen, ist daher rigoros abzulehnen“, plädierte Hans Hohenester. ...
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