Fachmagazin
für die Führungskräfte der Verbände

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Fachmagazin für die Führungskräfte der Verbände

Die drei Verbnde des Jahres 2012 stehen fest - Publikumspreis geht an die Deutsche Kinderhilfe e.V.

Mehr als 1.000 Fachartikel aus über 10 Jahren Verbändereport stehen allen Abonnenten und den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. (DGVM) durchsuchbar und als Download zur Verfügung.

Hinweis: Artikel aus dem Bereich "Verband & Tagung" finden Sie online im Bereich TAGUNGSMARKT.

 

Autor: Henning von Vieregge  |  Ausgabe 05|2015

Können Amerikaner Moselwein produzieren?


Interessenvertretung für den deutschen Wein, ein Gespräch mit Dr. Rudolf Nickenig

Er stammt aus einer Steillagen-Winzerfamilie vom Mittelrhein, studierte Ernährungs-wissenschaft und promovierte mit einer Arbeit über Polyphenole in Weißwein. Mit 33 wurde Dr. Rudolf Nickenig, was er noch heute ist: Generalsekretär des Deutschen Weinbauverbandes. Im Gespräch  mit Henning von Vieregge erläutert einer der erfahrensten deutschen Verbandsmanager, was  es bedeutet, erfolgreich Interessen in Brüssel, Berlin und Bonn und anderswo weltweit zu vertreten. 

Autor: Hans Lichtsteiner und Nathaly Schumacher  |  Ausgabe 05|2015

Mitgliederorientierte Organisationsentwicklung


Verbandsstrukturen auf dem Prüfstand – Ein Praxisbeispiel

Sinkende Mitgliederzahlen sowie die schwindende Bereitschaft von Mitgliedern, sich ehrenamtlich zu engagieren, stellen viele Verbände vor große Herausforderungen. Strukturelle Anpassungen sind oft unabdingbar. Vorliegender Praxisbericht zeigt, wie dank der Erhebung der Erwartungen der Mitglieder an die Strukturen und Leistungen eines Verbandes eine Reorganisation ohne Widerstände eingeleitet und strukturelle Anpassungen realisiert werden konnten.

Autor: York Hagmayer  |  Ausgabe 05|2015

Professionell in die Falle


Warum Berufserfahrung das Risiko für Fehlentscheidungen erhöhen kann

Mit steigender Berufserfahrung nimmt in der Regel der Umfang an Entscheidungsbefugnissen zu. Dies wird meist damit begründet, dass mit der Erfahrung das Wissen und die Kompetenzen zunehmen und dadurch schneller bessere Entscheidungen getroffen werden können. Doch diese einfache Gleichung, mehr Erfahrung = bessere Entscheidungen, trifft nicht zu. Vielmehr steigt durch Erfahrung das Risiko an, in gewisse Denkfallen zu geraten, die die Qualität von Entscheidungen mindern können. So nimmt beispielsweise mit der Erfahrung das Vertrauen in die eigenen Entscheidungen zu. Die subjektive Gewissheit, richtig zu entscheiden, steigt an. Die Folge ist, dass schneller entschieden wird, verfügbare Informationen ignoriert oder in ihrer Bedeutung herabgemindert werden und weniger Vorkehrungen gegen die Folgen von Fehlentscheidungen getroffen werden. Dies kann gravierende Folgen haben. So kosten medizinische Fehldiagnosen von Ärzten mit übermäßigem Selbstvertrauen fast täglich Menschenleben. Doch Erfahrung birgt nicht nur Risiken, sie kann auch gegen Fehler bei Entscheidungen schützen. Wann was der Fall ist, soll dieser Artikel aufzeigen.

Autor: Susanne Kittling  |  Ausgabe 05|2015

Verbände gewinnen durch CRM ein zentrales Mitgliederbild


Wie Organisationen Mitgliederschwund stoppen können

Viele Mitgliederorganisationen, Interessenvertretungen und Personenverbände sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, dass ihre Mitgliederzahlen schrumpfen. Für die Niederlande belegt dies beispielsweise „Brench“, die Benchmark-Site für Mitgliederorganisationen. 2011 hatten es danach 20 Prozent aller Branchen- und Berufsverbände mit Mitgliederschwund zu tun, 2013 waren davon schon 30 Prozent betroffen. Auch in Deutschland kennen Verbände, Interessenvertretungen, Parteien und Gewerkschaften das Problem. Woran liegt das?

Autor: Gunhild Peiniger   |  Ausgabe 05|2015

Cyberrisiken – die unterschätzte Gefahr aus dem Netz


Weltweite Vernetzung und moderne Informationstechnologien bringen immer unübersichtlichere Risiken mit sich, die nicht nur private Nutzer, sondern auch Verbände betreffen. Wofür früher ganze Ordner heimlich aus Büros geschmuggelt werden mussten, reicht heutzutage oft ein Mausklick.

Autor: Oliver Ueberholz   |  Ausgabe 05|2015

Wie Verbände die Digitale Transformation für sich nutzen können


Die digitale Transformation verändert unseren Alltag und eröffnet uns viele Chancen. Sie stellt uns aber auch vor große Herausforderungen, die jeder für sich bewältigen muss. Oder doch nicht? Immerhin haben bereits viele Verbände die Digitalisierung intern vorangetrieben und leben wesentlich digitaler als andere. Grund genug, sich diese Arbeits- und Denkweisen im Alltag anzuschauen.

Autor: Marie Landsberg  |  Ausgabe 05|2015

Die Mittelstandsallianz des BVMW: gemeinsam mehr bewegen


Zahlreiche politische Themen und Entscheidungen betreffen den Mittelstand trotz seiner Heterogenität in seiner Gesamtheit. Daher ist es überfällig, dass mittelständisch geprägte Fachverbände dort politisch vereint agieren, wo es um gemeinsame Interessen geht. Diesen Anspruch und diese Aufgabe hat die Mittelstandsallianz des BVMW. In ihr bündeln Fachverbände ihre Expertisen und Positionen. Sie erarbeiten konstruktive Ideen und praktikable Lösungen für mittelstandsfreundliche Rahmenbedingungen.

Autor: Ludwig Gehrke und Claudia Holz  |  Ausgabe 05|2015

Was unternehmen, wenn das Mitglied nicht zahlt?


Professionelles Forderungsmanagement für Verbände

Verbände leben wie alle Solidargemeinschaften vom Gemeinsinn. Als Interessenvertretung setzen Verbände sich für die Belange ihrer Mitglieder ein und bieten diesen ein umfangreiches Leistungsspektrum mit hohen Qualitätsstandards. Ermöglicht wird dies durch die Beiträge ihrer Mitglieder. Werden diese nicht bezahlt, kann es zu einer Einschränkung der angebotenen Leistungen für alle Mitglieder und vor allem zu einer Belastung für die gesamte Solidargemeinschaft führen. In solchen Situationen scheuen sich viele Verbände, offene Forderungen beizutreiben, um vermeintlich auftretende Konflikte zu vermeiden.

Autor: Winfried Eggers  |  Ausgabe 05|2015

Neuregelung des Rechts der Syndikusanwälte verspricht Lösung des Rentenversicherungsproblems


Im vergangenen Jahr hatte die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts für erhebliche Unruhe unter Verbandsjuristen gesorgt, die als sog. Syndikusanwälte tätig sind. Ihre Altersversorgung durch die Versorgungswerke der Anwaltskammern war infrage gestellt. Nach erhitzter allgemeiner Debatte hatte Bundesjustizminister Heiko Maas im Januar 2015 erste Eckpunkte für eine Lösung der zahlreichen drängenden Fragen vorgestellt. Seit Ende März liegt nun ein erster umfangreicher Referentenentwurf aus dem BMJ mit dem Titel „Gesetz zur Neuordnung des Rechts der Syndikusanwälte“ vor, der die Eckpunkte konkretisieren soll. Der Entwurf sieht außer einer Änderung der Bundesrechtsanwaltsordnung (und der Patentanwaltsordnung) einige Änderungen im SGB VI vor.

Autor: Holger Albers  |  Ausgabe 04|2015

Verbände und Vereine brauchen keine Berater!


Unsere Welt ist geprägt von Klischees und Vorurteilen. Sie helfen uns, bestimmte Vorgänge einzuordnen, ohne lange nachdenken zu müssen. Komplett aus der Luft gegriffen sind sie selten; sie enthalten zumeist einen gewissen Bodensatz an Wahrheit. So verhält es sich auch mit Unternehmensberatern. Das Ansehen dieser Berufsgruppe kann bei weiten Teilen der Bevölkerung durchaus als ausbaufähig bezeichnet werden. Sie müssen mit einem Klischee leben, das aus ihrem vermeintlich üblichen Vorgehen resultiert: Danach kommen sie in ein Unternehmen, entlassen jeden zehnten Mitarbeiter, behaupten, damit die Produktivität um zehn Prozent gesteigert zu haben, kassieren ihr Honorar und sind weg – aus der Firma und aus der Verantwortung. Natürlich wird nur ein verschwindend kleiner Teil der Unternehmensberatungen wirklich in dieser Form agieren. Einige von ihnen aber schon und darauf fußt letztendlich die wenig schmeichelhafte Einschätzung dieser Berufsgruppe.

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