Fachmagazin
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Autor: Holger Albers  |  Ausgabe 04|2015

Verbände und Vereine brauchen keine Berater!


Unsere Welt ist geprägt von Klischees und Vorurteilen. Sie helfen uns, bestimmte Vorgänge einzuordnen, ohne lange nachdenken zu müssen. Komplett aus der Luft gegriffen sind sie selten; sie enthalten zumeist einen gewissen Bodensatz an Wahrheit. So verhält es sich auch mit Unternehmensberatern. Das Ansehen dieser Berufsgruppe kann bei weiten Teilen der Bevölkerung durchaus als ausbaufähig bezeichnet werden. Sie müssen mit einem Klischee leben, das aus ihrem vermeintlich üblichen Vorgehen resultiert: Danach kommen sie in ein Unternehmen, entlassen jeden zehnten Mitarbeiter, behaupten, damit die Produktivität um zehn Prozent gesteigert zu haben, kassieren ihr Honorar und sind weg – aus der Firma und aus der Verantwortung. Natürlich wird nur ein verschwindend kleiner Teil der Unternehmensberatungen wirklich in dieser Form agieren. Einige von ihnen aber schon und darauf fußt letztendlich die wenig schmeichelhafte Einschätzung dieser Berufsgruppe.

Autor: Angelika Beßler und Dirk Günther  |  Ausgabe 04|2015

Interimmanagement für Verbände – Ein Praxisbericht


Das Führen von Unternehmen oder von Teilbereichen eines Unternehmens durch Manager auf Zeit ist in Deutschland seit den 1980er-Jahren ein stetig wachsender Markt. Zunächst eher für Sanierungsfälle oder Turnaround-Situationen vorgesehen, wird das Interimmanagement heute allgemein für den zeitlich befristeten Einsatz von Spezialisten genutzt. Dass dieses Management-Modell auch für Verbände interessant ist, zeigt folgender Praxisbericht. 2013 traf der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) die Entscheidung, die frei werdende Position der hauptamtlichen Geschäftsführung durch einen Verbandsmanager auf Zeit zu besetzen. Wie kam es dazu? Welche Erwartungen hatte der Vorstand an die Expertise einer Interimgeschäftsführung? Und wie bewertet der BDY abschließend diese Erfahrung?

Autor: Daniela Burkhardt und Andreas Schümchen

Mut zur Meinung haben


Wie man sich als Experte in den Medien positioniert

Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer, Terrorismus-Experte Elmar Theveßen oder (Anti-)Doping-Experte Werner Franke – es sind meist dieselben Personen, die von Medien als Experten befragt werden. Gerade Vertreter von Verbänden haben gute Chancen, sich als Experten zu profilieren, denn sie sprechen für ganze Branchen oder Interessengruppen und besitzen damit den Überblick. Im Folgenden geht es darum, wie Redaktionen Experten finden und was von Experten in den Medien ganz praktisch erwartet wird.

Autor: Ralf-Thomas Hillebrand  |  Ausgabe 04|2015

Alles außer Kontrolle!


Wer kontrolliert die Entwickler von Webseiten der Verbände?

Die Websites deutscher Verbände stecken voller technischer Fehler und Defizite, die kommunikative Reichweite kosten. Mit ein paar einfachen Regeln im Projektmanagement ließen sich solche Probleme – zumeist sogar ohne Mehrkosten – vermeiden. Deshalb die berechtigte Frage: „Wer kontrolliert Entwickler, Dienstleister und Programmierer von Webseiten der Verbände?“

Autor: Julia Zmítko und Martin von Hören  |  Ausgabe 04|2015

Vergütung von Führungs- und Fachkräften: Was bringt der Blick auf den Markt?

Autor: Peter Neven  |  Ausgabe 04|2015

Messen und Verbände


Der Messeplatz Deutschland bietet mit seinen rund 170 internationalen und nationalen Messen jährlich eine Kommunikationsplattform für Aussteller und Besucher aus aller Welt. Eine Vielzahl weiterer, regionaler Fach- und Verbraucherausstellungen ermöglicht insbesondere den deutschen Unternehmen, Fachpublikum und Endverbraucher in ganz bestimmten Zielregionen anzusprechen. Kongresse, Tagungen, Mitgliederversammlungen von Verbänden, kongressbegleitende Ausstellungen und ausstellungsbegleitende Kongresse bieten Verbänden ebenfalls zahllose Möglichkeiten, ihre Kernfunktionen wahrzunehmen, nämlich mit den Mitgliedern in Kontakt zu treten und für diese Kontakte herzustellen. Wo liegen also die Gemeinsamkeiten der Kommunikationsprofis, nämlich der Veranstalter von Messen und Kongressen auf der einen und der kommunikationsstarken Verbände auf der anderen Seite?

Autor: Peter Broll   |  Ausgabe 04|2015

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen!


Jährlich nehmen etwa 400.000 Menschen mit chronischen Erkrankungen eine Rente wegen Erwerbsminderung in Anspruch, davon 27.000 wegen teilweiser Erwerbsminderung – immer öfter auch wegen einer seelischen Störung. Viele Neuanträge werden aber auch abgelehnt. Mit einer von den in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherten Menschen wenig beachteten Gesetzesänderung, die zum 1. Januar 2001 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber einer Aufforderung des Bundesrates und des Bundesrechnungshofes folgend den Anspruch auf Rente wegen Berufsunfähigkeit für alle Jahrgänge ab 1961 gestrichen. Für die davorliegenden Jahrgänge wurden die Anspruchsvoraussetzungen durch eine Übergangsregelung in der Weise erleichtert, dass die zeitliche Leistungseinschränkung auf weniger als sechs Stunden täglich – bezogen auf Beschäftigungsmöglichkeiten im sogenannten Hauptberuf – reduziert sein muss und nicht wie vor der Gesetzesänderung auf weniger als die Hälfte. Gleichzeitig ist aber die Rentenhöhe bezogen auf die volle Erwerbsminderungsrente um ein Drittel reduziert worden und beträgt aktuell nur noch 50 Prozent der vollen Erwerbsminderungsrente.

Autor: Henning von Vieregge  |  Ausgabe 03|2015

Das erste generationenverbindende Sozialunternehmen Deutschlands


Interview mit Horst Krumbach, Initiator und Vorstand „Generationsbrücke Deutschland“

Was passiert, wenn ein junger Banker nach zehn Jahren Berufstätigkeit seiner Branche den Rücken kehrt, weil sein Herz für die Alten schlägt? Horst Krumbach wurde Social Entrepreneur und ist heute Geschäftsführer der von ihm gegründeten „Generationsbrücke“. Nun will er, wie er im Gespräch mit Henning von Vieregge verriet, sich baldmöglichst in seinem Job überflüssig machen und etwas Neues beginnen. Was, hat er uns auch verraten. Ein Vorbild für Verbandsgeschäftsführer?     

Autor: Hubert Koch   |  Ausgabe 03|2015

Strategische Allianzen


Themenallianzen – ein effektives Lobbyinstrument in der fragmentierten Verbändelandschaft

Derzeit lassen sich in der Verbändelandschaft zwei gegenläufige Trends beobachten, die die politische Durchschlagskraft tendenziell schwächen: zum einen die Unfähigkeit großer (Dach-)Verbände, zu einzelnen Lobbythemen eine einheitliche Position der Mitglieder zu bilden, zum anderen die fortschreitende Fragmentierung verbandlicher Interessenvertretung durch immer kleinere, monothematisch aufgestellte Verbände. Ein gutes Mittel, trotzdem politische Schlagkraft zu entwickeln, sind Themenallianzen. Wenn sie gut konzipiert sind und professionell gemanagt werden, können sie helfen, beide genannten Schwächen zu überwinden.

Ausgabe 03|2015

Mit dem Qualitätsmanagementsystem wissen wir stets, wo wir stehen, und wir wissen, wohin wir wollen!


Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e.V. in Berlin zur Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems.

Der Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e.V. ist die berufsständische und fachliche Vertretung für Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in Deutschland. 1985 gegründet, zählt er heute bundesweit etwa 5.000 Mitglieder. Ende 2014 hat der Verband nach einer zweijährigen Einführungsphase die Zertifizierung nach ISO und DGVM ZERT erlangt. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer, Kai Raphael Timpe, über die Motivation und die Erfahrungen.

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