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Autor: Karl-Heinz Land  |  Ausgabe 02|2015

Digitaler Darwinismus – Der stille Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke


Adapt or die – wenn sich Technologie und Gesellschaft schneller verändern, als sich Unternehmen darauf einstellen, kommt es zum Aussterben so brutal wie in der Evolution. Und das Sterben hat bereits begonnen. Viele Unternehmen, von Kodak bis Neckermann, haben verschlafen oder zu spät erkannt, wie dramatisch und schnell neue Technologien – Social Media, Cloud Computing oder Mobile Enterprise – das Kundenverhalten verändern. Umfassender als jeder Technologiesprung zuvor greift die digitale Revolution in alle Lebensbereiche ein, und zwar nicht über Jahrzehnte hinweg, sondern innerhalb von zwei bis fünf Jahren. Und was für Unternehmen  gilt, gilt auch für Verbände.

Autor: Oliver Ueberholz  |  Ausgabe 02|2015

Macht die Digitale Transformation den Verband obsolet?


Mitgliederportale begleiten die digitale Transformation von Verbänden

Die digitale Transformation ist zum Buzzword geworden. Damit sind die Digitalisierung von Kommunikation, Prozessen und Wissen innerhalb und außerhalb von Unternehmen und die damit einhergehenden Veränderungen gemeint. Betroffen sind hierbei alle Aspekte eines Unternehmens, von der Strategie bis hin zu Geschäftsmodellen, Struktur, Kundenbeziehungen und Prozessen. Ebenso verändert die Digitalisierung, wie wir privat kommunizieren, wie zügig wir Informationen und Erfahrungen abrufen und wie schnell wir uns zu Interessengemeinschaften zusammenfinden können. Wie passen Verbände in unsere vernetzte Welt? Und ersetzen die sozialen Netzwerke und Social Media allgemein den klassischen Verband, wie wir ihn kennen?

Autor: Nils Werner  |  Ausgabe 02|2015

Ein neues „Plus“ für die Verbandskommunikation


Praxisbericht über die Entwicklung einer Imagebroschüre

Aus dem Werbemittelsortiment von Verbänden ist die Imagebroschüre kaum wegzudenken. Sie ist das Flaggschiff unter den Werbemitteln. Sie dient dazu, das „Bigger Picture“ eines Verbandes darzustellen, soll die ganze Vielfalt repräsentieren, Identität, Kultur und Selbstverständnis zum Ausdruck bringen. Last but not least: Sie muss häufig sehr breiten Zielgruppen genügen.

Autor: Henning von Vieregge   |  Ausgabe 02|2015

Eine NGO macht die Pforten zu


Warum die Aktion Gemeinsinn aufhört1 – ein Lehrbeispiel?

Die Aktion Gemeinsinn hat nach intensiver, fast zweijähriger öffentlicher und interner Debatte ihre Selbstauflösung zum 31.3.2015 beschlossen. Die Frage, unter welchen Voraussetzungen Gemeinsinn dienende Kommunikation auch zukünftig wirksam sein kann, hat uns intensiv beschäftigt. Im Verbändereport Ausgabe 1/2013 (S. 36- 39) war unter dem Titel  „Aktion Gemeinsinn: Arbeit einstellen oder den Auftrag neu interpretieren?“  vor Beginn der öffentlichen Diskussion darüber berichtet worden.  Warum hat das intensive Grübeln nicht zur Fortsetzung der Arbeit der 1957 gegründeten NGO geführt? Ist Gemeinsinn kein Thema? Haben rein ehrenamtlich aufgestellte  Organisationen im medialen Wettbewerb keine Aufmerksamkeitschance?  Wie lässt sich zukünftig die Lücke schließen? Henning v. Vieregge, der sich als Vorsitzender der Aktion Gemeinsinn seit drei Jahren intensiv mit diesen Fragen befasst, sucht Antworten.

Autor: Torsten Gralla  |  Ausgabe 02|2015

Mach es selbst!


Veranstaltungsmanagement Insourcing beim DIY-Verband BHB

Auch der BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. fördert seit jeher mit klassischen Verbandsveranstaltungen erfolgreich den Dialog innerhalb der DIY-Branche – seit 2013 in Eigenregie. Die Eingliederung der Organisation der Verbandskongresse folgt dabei ganz dem Credo des „Do it yourself“ der Bau- und Heimwerkermarktbranche – und hat sich mit Blick auf die Veranstaltungsqualität, die Einbeziehung der Kongressteilnehmer sowie insbesondere auf die erzielten Erträge seit jetzt zwei Jahren als Erfolgsmodell herausgestellt. Insourcen statt Outsourcen heißt also die Devise – warum der Verband sich für das Selbstmachen entschieden hat, beschreibt der Projektleiter Veranstaltungen des BHB Torsten Gralla in diesem Praxisbericht.

Autor: Ralf Wickert  |  Ausgabe 02|2015

Verbandsstrafgesetzbuch


Gesetzlicher Zwang zur Compliance

Auf Initiative von Nordrhein-Westfalen ist der Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der strafrechtlichen Verantwortung von Unternehmen und sonstigen Verbänden – Verbandsstrafgesetzbuch – in das Gesetzgebungsverfahren eingeführt worden. Hintergrund dieses Gesetzes ist eine aus Sicht der Strafverfolgungsbehörden bestehende „Lücke“ im deutschen Recht, wonach nur natürliche Personen, nicht jedoch Organisationen bestraft werden können.

Autor: Tim Richter  |  Ausgabe 01|2015

Profil des Verbandes weiterentwickeln, Mitgliedschaft neu denken und Struktur ausbauen - Verbände im Jahr 2015


Verbände organisieren sich neu und stellen sich den Herausforderungen im neuen Jahr. Dabei nehmen sie vor allem ihre eigene Organisationsstruktur in den Blick. So lässt sich das Ergebnis der Befragung unter den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) zusammenfassen. „Der Verband kann in Zukunft nur überleben, wenn er Identifikationsmöglichkeiten durch Inhalte übermittelt“, sagt  Constance Nolting vom ZAEN Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin. Dem pflichtet Philipp Krupke vom CDH im Norden – Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb e.V. bei: „Den Wert des Verbandslebens und des (auch Nichtmitgliedern zukommenden) Nutzens der Lobbyingaktivitäten zu vermitteln und nicht nur den konkreten individuellen aktuellen Nutzen zu verkaufen, ist die Hauptaufgabe.“

Autor: Dr. Hubert Koch  |  Ausgabe 01|2015

Die besondere Rolle der Verbände im Lobbying


Verbände haben in Berlin, und nicht nur hier, das lange bestehende Monopol in der politischen Interessenvertretung verloren. Im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit und die Zeit von Politikern und Beamten sehen sie sich einer zunehmend breiteren und vielseitigeren Konkurrenz ausgesetzt. Um sich dieser gegenüber im Wettbewerb zu behaupten, müssen sich Verbände der neuen Situation stellen, die Stakeholder umfassend und kritisch analysieren und die Auseinandersetzung mit den Konkurrenten aktiv annehmen. Dabei gilt es, sich auf die einzigartigen eigenen Stärken zu besinnen und diese offensiv auszuspielen. Die Chancen sind gut, auch zukünftig die Interessen der Mitglieder erfolgreich vertreten zu können, wenn es den Verbandsführungen gelingt, nicht nur die eigenen politischen Anliegen vorzutragen, sondern sie mit der besonderen Autorität „Verband“ zu verknüpfen.

 

Autor: Thomas Flum und Thomas Kramer  |  Ausgabe 01|2015

Eine VerbandsPlattform für den Mittelstand


Mehr und mehr Verbände beginnen sich mit dem Thema „E-Learning“ auseinanderzusetzen.  Es ist für sie ein zeitgemäßes Angebot für Wissens- und Informationstransfers; sie gewinnen so neue jüngere Mitglieder. Und sie können auf diese Weise mittelständischen Unternehmen einen wichtigen Service zur Verfügung stellen: z. B. eine verbands-eigene Plattform für Mitglieder.

Autor: Matthias Kunisch  |  Ausgabe 01|2015

Collaboration verbessert Compliance


Smarte Collaboration – agiler, sicherer und erfolgreicher Austausch in Verbänden

Warum das Rad neu erfinden? Wissensarbeiter – und Verbände sind als Institution auch Ver- und Bearbeiter, aber auch Träger von Wissen – brauchen eine Übersicht über das verfügbare Wissen und die zugrunde liegenden Fakten. Anstatt hierzu aber den Arbeitsalltag auf den Kopf zu stellen und Kommunikationsstrukturen gänzlich neu zu erfinden, ist es wesentlich einfacher und effizienter, die bestehenden Strukturen zu optimieren, präziser ineinandergreifen zu lassen und stärker zu vernetzen, kurz: ihre Intelligenz zu steigern.

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