Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert in einem gemeinsamen Positionspapier mit 19 weiteren Verbänden der medizinischen Hilfsmittelbranche die Bundesregierung auf, die Pläne zu einer Wiedereinführung von Ausschreibungen in der Hilfsmittelversorgung zu stoppen. „Qualität, Wahlfreiheit und eine verlässliche wohnortnahe Versorgung der Menschen mit notwendigen Hilfsmitteln müssen Vorrang vor kurzsichtigen Sparplänen haben“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.
Besonders kritisch sieht der BVMed, dass eine derart grundlegende Änderung der Gesundheitsversorgung kurzfristig über einen fachfremden Änderungsantrag im Rahmen eines laufenden Gesetzgebungsverfahrens erfolgen könnte. „Patient:innen, ihre Interessenvertretungen und die betroffenen Leistungserbringer müssen die Möglichkeit erhalten, die Auswirkungen auf die Versorgung angemessen in das Gesetzgebungsverfahren einzubringen“, fordert Möll. Das gemeinsame Positionspapier der Hilfsmittelverbände „Keine Rückkehr zu Ausschreibungen in der Hilfsmittelversorgung“ kann im BVMed-Themenportal unter www.bvmed.de/hilfsmittel heruntergeladen werden.
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