BNW: DIHK-Position zum Klimaschutz ist innerhalb der Kammern sehr umstritten

Über 1.000 IHK-Mitglieder sprechen sich für den Erhalt von Klimazielen und Ausbauzielen für Erneuerbare Energie aus

Die Plattform „Wirtschaft denkt weiter“ zeigt, wie umstritten die DIHK-Position zum Klimaschutz innerhalb der Kammern ist. Über 1.000 IHK-Mitgliedsunternehmen haben bereits widersprochen und deutlich gemacht, dass sie nicht einverstanden sind, wenn jahresscharfe Klimaziele aufgegeben und Ausbauziele für Erneuerbare und Energieeffizienz in Frage gestellt werden. Im November 2025 hat die DIHK ein Positionspapier unter dem Titel „Klimaschutz effizienter erreichen und international abstimmen“ verabschiedet. Die DIHK-Klimapositionen stellen verbindliche Ausbauziele in Frage und fordern, Emissionspfade durch Zertifikatslösungen zu flexibilisieren. Damit bilden beide Papiere die Meinungsvielfalt innerhalb der Pflichtkammern nicht hinreichend transparent ab.

Über die Website haben IHK-Mitglieder die Möglichkeit, eine Mail an ihre regionale Industrie- und Handelskammer zu versenden. In ihren Schreiben kritisieren die Unternehmen unter anderem die Verschiebung verbindlicher Klimaziele, das Infragestellen der Ausbauziele für Erneuerbare, abgeschwächte Ambitionen bei der Energieeffizienz und eine einseitige Darstellung des Klimaschutzes als Kostenfaktor in den DIHK-Positionspapieren. Zudem wird die DIHK-Forderung, nationale Klimaziele an Wettbewerber zu koppeln sowie den europäischen Emissionshandel (ETS) zu entschärfen und von den Klimazielen zu lösen, abgelehnt.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/pflichtkammern-in-der-verantwortung-ueber-1-000-ihk-mitglieder-wenden-sich-gegen-abgeschwaechte-klimapositionen-172811/

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