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Pressemitteilung

BÖLW zum Tag des Artenschutzes am 3. März 2018 / Bio-Bauern schützen Artenvielfalt

(Berlin) - Alljährlich am 3. März weist der "Tag des Artenschutzes" auf die Schutzbedürftigkeit bedrohter wildlebender Tiere und Pflanzen hin. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), kommentiert:

"Artenvielfalt ist das Immunsystem unseres Planeten. Vielfalt macht Anbausysteme widerstandsfähiger und ertragreicher.

Ökolandbau tut der Artenvielfalt gut.* Bio-Unternehmen tun mehr für Bienen, Braunkehlchen und Feldhase. Statt Glyphosat oder Neonicotinoide einzusetzen, entstehen auf gesunden Öko-Äckern Rückzugsgebiete für Wildtiere. Eigene Bio-Initiativen zum Artenschutz beleben die Biodiversität. Es sind vor allem Bio-Höfe, die alte Kultursorten und Nutztierrassen erhalten.

Die Bundesregierung muss mit einer Artenschutzoffensive in der Europäischen Agrarpolitik unsere Zukunft sichern. Denn mit den Milliarden Euro Steuergeld der GAP wird maßgeblich bestimmt, wie Landwirtschaft in Europa gemacht wird. Die GAP muss bei der anstehenden Reform dringend die Landwirte unterstützen, die mit ihrem Wirtschaften aktiv Pflanzen- und Tiervielfalt stärken.

Entscheidend ist auch, dass die Bundesregierung ihre guten Vorsätze des Koalitionsvertrages beim Umbau des Pflanzenschutzes einlöst. Mehr Forschung für nicht-chemischen Pflanzenschutz, das Verbot von Glyphosat und 20 Prozent Ökolandbau sind ein guter Anfang."

*Zum Artikel "Artenvielfalt im Öko-Landbau" geht es auf https://boelw.de/themen/zahlendatenfakten/zdf-2018/mehr-naturschutz-auf-bio-betrieben/

Quelle und Kontaktadresse:
Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW)
Pressestelle
Marienstr. 19-20, 10117 Berlin
Telefon: (030) 28482-300, Fax: (030) 28482-309
E-Mail: presse@boelw.de
Internet: www.boelw.de
(dvf, rs)