Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle

Fußball: Kein Risiko, aber volle Berichterstattung

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert, die Zahl der Berichterstatter in den Stadien im verantwortlichen Umfang zu erhöhen. Mit dieser Forderung hat sich der DJV gemeinsam mit mehreren Medienorganisationen am heutigen Donnerstag an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern sowie an die Deutsche Fußballliga gewandt. Die Sportjournalisten müssten "so umfassend wie eben möglich die Augen und Ohren der Fans sein, die weiterhin nicht vor Ort sein dürfen", heißt es in dem gemeinsamen Appell.

Denn "aktuelle Informationen und originäre Eindrücke und vor allem Fotos mit unterschiedlichsten Motiven und Perspektiven sind unverzichtbar". In den weitläufigen Stadien ohne Zuschauer seien sichere Abläufe ohne Probleme organisierbar.

DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall weist darauf hin, dass die rigide Begrenzung der Berichterstatter auf zehn Schreiber und sechs Fotografen viele Sportjournalisten in Not gestürzt habe. "Politik und DFL stehen in der Verantwortung nicht nur gegenüber Spielern und Zuschauern, sondern auch gegenüber den Journalistinnen und Journalisten, deren Beruf Berichterstattung heißt.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Torstr. 49, 10119 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13

(sf)

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