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Pressemitteilung

Mit dem BDL das Gruppendolmetschen lernen / Noch Plätze für Sommerkurse in Narbonne und an der Ostsee

(Berlin) - "Ein Miteinander über Grenzen hinweg gibt es nur, wenn wir die anderen verstehen", so Barbara Bißbort, stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. Weil das dem größten Jugendverband im ländlichen Raum wichtig ist, bildet er Gruppendolmetscher aus, die bei der Verständigung helfen, in dem sie zwischen Menschen unterschiedlicher Sprache und Kultur vermitteln.

"Darum bieten wir in diesem Jahr gleich zwei deutsch-französische Kurse an, die z.B. für interkulturelle Begegnungen und fachliche Austausche, für binationale Gemeinde-, Berufsschul- oder Städtepartnerschaften rüsten", so die stellv. BDL-Vorsitzende. "Zaubern können wir allerdings nicht. Gute Kenntnisse der deutschen und französischen Sprache setzen wir voraus", stellt die junge Frau klar.

Sie empfiehlt das Mindestniveau B2 in der Partnersprache. "Damit lässt sich am besten von der Fortbildung profitieren", sagt sie. Erfahrungen mit dem Dolmetschen braucht es jedoch nicht. Sie sind für eine Teilnahme genauso wenig erforderlich wie eine Mitgliedschaft im BDL. Anders sieht es mit Motivation, Einsatzbereitschaft und guter Laune aus. Die gehören dazu, sagt Barbara Bißbort.

Wer deutsch-französische Begegnungen als Gruppendolmetscher begleiten möchte, kann sich für einen der beiden BDL-Kurse im Sommer anmelden - den ersten gibt's vom 21. bis zum 30. Juli in Eckernförde (an der Ostsee), der zweite (mit gleichem Inhalt) findet vom 11. bis zum 20. August im südfranzösischen Narbonne statt.

In der Fortbildung erwerben die deutschen und französischen Teilnehmer Kenntnisse im Dolmetschen und Leiten von Gruppen, in Pädagogik und interkulturellem Lernen - in Theorie und Praxis. Beim Üben werden sie die Regionen kennenlernen, denn so lässt sich das Gruppendolmetschen exemplarisch ausprobieren.

Dabei ist das Gemeinschaftslernen - das Lernen voneinander - Teil des Konzepts. Denn die deutsch-französische Gruppe ist gemeinsam untergebracht und verbringt den Alltag miteinander. Informelle Zeiten gehören also genauso zur Fortbildung wie formelle Arbeitszeiten. "Inhaltlich wird natürlich auf die Vermittlung zwischen zwei Sprachen und Kulturen eingegangen. Aber wir legen besonderes Augenmerk auf die Dynamik interkultureller Jugendbegegnungen, auf den sensiblen Umgang mit Gruppendynamik und Gruppenprozessen", so BDL-Vize Bißbort. Dafür sei das Leitungsteam, das aus zwei Konferenzdolmetschern und zwei pädagogischen Ausbildern besteht, bestens vorbereitet, so die junge Frau.

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) übernimmt einen Teil der Aufenthalts- und Programmkosten für die BDL-Gruppendolmetscherkurse, so dass für Seminarteilnahme, Unterkunft und Vollpension nur eine Teilnahmegebühr in Höhe von 450 Euro (ermäßigt 370 Euro) fällig wird. "Das ist nur möglich, weil uns das DFJW unterstützt", betont Barbara Bißbort. Zusätzlich würden die Fahrtkosten maximal nach dem DFJW-Satz erstattet.

Wer nach diesen neun Tagen in Narbonne oder Eckernförde weitermachen will, kann ein weiteres Seminarmodul besuchen, um das DFJW-Gruppendolmetscher-Zertifikat erwerben. Der BDL plant den fünftägigen Aufbaukurs für Februar 2019.

Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Deutschen Landjugend e.V. (BDL)
Carina Gräschke, Pressereferentin
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31904-253, Fax: (030) 31904-206
E-Mail: c.graeschke@landjugend.de
Internet: www.landjugend.de
(dvf, aa)