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Pressemitteilung

WHO blendet Fakten der Schadensminimierung durch E-Zigaretten aus

(Berlin) - 127.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an den Folgen des Tabakkonsums. Weltweit sind es jedes Jahr acht Millionen Raucher, deren Leben durch die massive Schädigung infolge des Tabakkonsums vorzeitig endet. Das Bündnis für Tabakfreien Genuss nimmt den "Internationalen Tag des Lungenkrebs" am 1. August zum Anlass, um auf das erwiesenermaßen erheblich geringere Krebsrisiko von E-Zigaretten im Vergleich zu Tabakzigaretten hinzuweisen. Das schadensminimierende Potenzial der E-Zigarette ist wissenschaftlicher Konsens, wird allerdings von der Weltgesundheitsorganisation in einem neuen Report ausgeblendet.

Nach Einschätzung der Deutschen Krebsgesellschaft wird rund ein Drittel aller Krebserkrankungen durch Tabakrauch verursacht. Bei Organen, "die mit dem Rauch direkt in Verbindung kommen, wie Mundhöhle, Kehlkopf und Lunge sind es bis zu 90 Prozent." [1]

Krebsrisiko bei E-Zigaretten liegt bei 0,4 Prozent

Für E-Zigarettennutzer ist das Risiko, an Krebs zu erkranken, um 99,6 Prozent reduziert im Vergleich zum Rauchen von Tabakzigaretten. [2] Dieses Ergebnis wurde auch von der britischen Regierungsbehörde Public Health England (PHE) veröffentlicht. [3] Insgesamt geht PHE davon aus, dass die Nutzung von E-Zigaretten um mindestens 95 Prozent weniger schädlich ist als Rauchen.

WHO-Report ignoriert Schadensminimierung

In einem kürzlich veröffentlichten Report der Weltgesundheitsorganisation wird das große Potenzial der elektrischen Zigarette zur Schadensminimierung ausgeblendet. [4] Renommierte Wissenschaftler kritisieren die WHO dafür. [5]

Dr. Jamie Hartmann-Boyce, University of Oxford und leitende Autorin der Cochrane Reviews sagt: "Die Nachricht, dass die WHO elektronische Zigaretten als "schädlich" eingestuft hat, wird viele Menschen beunruhigen, die von Rauchen auf E-Zigaretten umgestiegen sind oder dies in Erwägung ziehen... Es gibt Hinweise darauf, dass E-Zigaretten mit Nikotin Menschen dabei helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören, und dass sie deutlich weniger schädlich sind als Rauchen."

Und weiter: "Der neueste Bericht der WHO sollte Raucher nicht davon abhalten, auf ein alternatives Produkt umzusteigen - eines, das nachweislich weniger schädlich für sie und ihre Umgebung ist."

Weitere britische Experten haben der WHO vorgeworfen, mit ihrer Anti-E-Zigaretten-Politik das Leben von Millionen Menschen zu riskieren. [6]

Einschätzung des BfTG-Vorsitzenden Dustin Dahlmann:

"Jedes Jahr sterben acht Millionen Menschen weltweit an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind acht Millionen Menschen zu viel. Die großen Anstrengungen der WHO haben daran seit Jahrzehnten nichts ändern können. Eine Vielzahl von Experten sieht in der E-Zigarette eine große Chance, endlich deutlich mehr Menschen vom Rauchen wegzubringen als bisher."

Zum neuen WHO-Report:

"Dass die WHO nun gerade diese vielversprechende Alternative attackiert, macht keinen Sinn. Wenn es der WHO tatsächlich um die Gesundheit der Menschen geht, sollte sie die wissenschaftliche Evidenz der Schadensminimierung anerkennen und ihre Strategie neu ausrichten."

Quelle und Kontaktadresse:
Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. (BfTG)
Philip Drögemüller, Pressesprecher
Unter den Linden 21, 10117 Berlin
Telefon: (030) 209 240 80, Fax: (030) 209 240 00
E-Mail: info@bftg.org
Internet: www.tabakfreiergenuss.org
(dvf, sf)