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Pressemitteilung

Weltwassertag 2016 - Wasser und Jobs - eine gute Verbindung

(Berlin) - Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Gewässerunterhaltung sind Dienstleistungen für das Gemeinwohl, sie sind Daseinsvorsorge und sie müssen eingebunden sein in den Schutz von Natur und Gewässern. Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW) stellt das Motto des diesjährigen Weltwassertages "Wasser und Jobs" in diesen übergreifenden Zusammenhang.

"In der Wasserwirtschaft arbeiten, ist eine erfüllende Aufgabe, in jeder Hinsicht. Denn sie dient der wichtigsten Lebensgrundlage der Menschen und der Umwelt.", erklärte Dr. Jochen Stemplewski, der Präsident der AöW. Er muss es wissen, denn er hat bis vor kurzem als Vorstandsvorsitzender der Emschergenossen-schaft/Lippeverband den größten wasserwirtschaftlichen Sondergesetzlichen Verband Deutschlands geleitet und die Wasserpolitik in Deutschland maßgeblich beeinflusst.

Arbeit in der Wasserwirtschaft ist Dienst für die Allgemeinheit, für die Umwelt und am Schutz der natürlichen Ressourcen. In der Wasserwirtschaft wird über die Gegenwart hinaus gedacht, es geht immer auch um die Sicherung der Wasserversorgung von künftigen Generationen und um die Einbindung in größere Zusammenhänge wie den globalen Wasserkreislauf. Die über 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Wasserwirtschaft engagieren sich tagtäglich, jahrein und jahraus in diesem Sinne.

Diese Gemeinwohlorientierung wird gewährleistet durch Wasserwirtschaft in öffentlicher Hand und die Einbindung in die kommunale Selbstverwaltung. Dadurch kann die Qualität und Versorgungssicherheit, wie wir sie in Deutschland kennen, gewährleistet sein und bleiben. Die gute Qualität der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind in Deutschland erreicht worden, weil sie gerade weit überwiegend in öffentlicher Hand sind. Das sichert die Orientierung auf eine gute Aufgabenerfüllung im Gegensatz zum Vorrang der Gewinnmaximierung bei Privatunternehmen.

Deshalb wendet sich die AöW dagegen, Wasser zu einer üblichen Ware zu machen. "Die öffentliche Wasserwirtschaft muss deshalb vor Liberalisierung und Privatisierung bewahrt werden, auch in den Verhandlungen über Freihandelsabkommen", so Dr. Stemplewski.

Quelle und Kontaktadresse:
Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW)
Pressestelle
Reinhardtstr. 18a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 39743606, Fax: (030) 39743683
E-Mail: info@aoew.de
Internet: www.aoew.de
(dvf, dw)