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Pressemitteilung

ver.di erschüttert Vertrauen in reibungslose Bargeldversorgung

(Berlin/Bad Homburg) - Der Streik im Geld- und Wertdienstleistungsunternehmen Prosegur dauert nun bereits drei Wochen an. Ver.di sorgt mit diesem rücksichtslosen Streik, nach dem Prinzip "je heftiger, desto besser" dafür, dass die Bargeldversorgung in Berlin und Brandenburg weiterhin nicht gewährleistet werden kann. "Der Imageschaden für die Branche ist riesig", so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW. Der Streik schädige jedoch Prosegur und gefährde dort die Arbeitsplätze. Viele Kunden hätten schon Aufträge beim streikgeschädigten Unternehmen gekündigt und mit anderen Dienstleistern Verträge unterzeichnet, so Olschok.

Auch nach dem dritten Spitzengespräch zwischen den Vertretern des Potsdamer Geld- und Wertdienstleistern Prosegur und ver.di streiken die Beschäftigten weiter. "Wenn man das Vertrauen in die reibungslose Bargeldversorgung so erschüttert, wie die Beschäftigten der Firma Prosegur dies gerade machen, schaden sie der gesamten Branche und treiben die Verbraucher geradezu zu bargeldlosen Zahlungsmitteln", so Olschok. Dadurch würden die Gegner des Bargelds gestärkt.

Ver.di nutze maßlose Forderungen und diese Streikaktion vor allem auch als Mittel zur Mitgliedergewinnung, so Olschok. Die Gewerkschaft ignoriere damit aber die Konsequenzen. "Wenn das Vertrauen in die Bargeldversorgung weiter leidet, gefährdet das letztendlich die Arbeitsplätze nicht nur der Streikenden, sondern auch die der rund 11.000 Beschäftigten in der Branche", so Olschok.

Außerdem habe dieser Streik einen besonders "faden Beigeschmack". Seit November 2013 besteht zwischen der BDGW und ver.di ein bundesweit gültiger Tarifvertrag für die Branche, dieser läuft erst am 31. Dezember 2016 aus. "Wenn eine Gewerkschaft versucht, über einen Haustarifvertrag trotz eines gültigen Lohntarifverträge mit dem Arbeitgeberverband Lohnerhöhungen von einem Euro je Stunde durchzusetzen, so wird das Vertrauen in diesen Tarifpartner nachhaltig erschüttert", so Olschok. Er forderte ver.di abschließend auf, den Streik auszusetzen und unverzüglich in das bisher nur über die Medien verbreitete Schlichtungsverfahren einzutreten.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e.V. (BDGW)
Pressestelle
Norsk-Data-Str. 3, 61352 Bad Homburg
Telefon: (06172) 948050, Fax: (06172) 458580
E-Mail: mail@bdgw.de
Internet: www.bdgw.de
(dvf, sy)