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Pressemitteilung

B2B-Leuchtturm am Tor zur Welt: Best Practice "Digitale Strategie bei STILL"

(Augsburg) - Die Metropolregion Hamburg boomt. Sie zählt zu den innovationsfreudigsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland - nicht zuletzt dank ihrer zahlreichen Hightech-Ansiedlungen und Zukunftstechnologien aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen. Doch auch hier ist die Verunsicherung mit Blick in die Zukunft spürbar und traditionsreiche mittelständische Industrieunternehmen sehen sich mit überkommenen Strukturen oder disruptiven Geschäftsmodellen konfrontiert. Hinzu kommen Unmengen an neuen Tools, Techniken und To-Do's, die für Marketing-Entscheider den Blick auf das große Ganze trüben. "Das B2B-Marketing befindet sich im Griff der digitalen Evolution. Das Kauf- und Nutzerverhalten hat sich dramatisch verändert. Unternehmen müssen sich in ihrer gesamten Firmen- und Kommunikationsstrategie darauf einstellen, wenn sie weiterhin wettbewerbsfähig bleiben möchten", erläutert Dr. Thomas Gey, Professor für Marketing und Strategische Unternehmensentwicklung an der Hochschule der Wirtschaft - Nordakademie.

Top-Trend im B2B: Intelligente Datenverknüpfung

Um nicht in den digitalen Datenfluten zu ertrinken, müssen Firmen rasch auf neue Techniken setzen - allen voran Data Analytics. Das belegt die Umfrage "Trendbarometer Industriekommunikation", die der bvik kürzlich durchgeführt hat. Silke Lang, Leitung Marketing Mobile Hydraulics der Bosch Rexroth AG und bvik-Vorstandsmitglied, macht deutlich: "Ein echter Mehrwert lässt sich erst durch die intelligente Verknüpfung vieler Daten generieren, da dadurch das Verhalten des Kunden vorhersehbar wird. Diese Aufgabe zu meistern, sehe ich als wahre Herausforderung im B2B-Marketing der nächsten Jahre."

Best Case STILL: Digitalisierung als Unternehmensstrategie

Als großer Global Player der Logistik-Branche nutzt die STILL GmbH die Chancen der Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil. Als Ergänzung zum nach wie vor wichtigen persönlichen Kundenkontakt bietet das digitale Marketing nun ganz neue, erweiterte Vertriebsmöglichkeiten. Durch die komplette Fokussierung auf die Unternehmensstrategie als Dreh- und Angelpunkt aller Kampagnen und Maßnahmen verändert sich der Marketing-Mix nachhaltig. "Mit unserer digitalen Strategie haben wir einen konkreten Plan, was wir in den nächsten drei Jahren erreichen wollen und wie wir dort hinkommen", erläutert Matthias Klug, Senior Director Brand & Marketing Communications der STILL GmbH. Der iterative Prozess von entwickeln, umsetzen und messen hat große Auswirkungen auf die gesamte Unternehmenskommunikation. "Die erforderliche Kraft für Veränderung entsteht dabei durch die gemeinsame Erarbeitung von Zielen und Maßnahmen", betont Yves Naumann, Senior Consultant im Bereich Digital Marketing der mellowmessage GmbH zur Herangehensweise bei der Strategie-Entwicklung.
Am 8. November geben die Projektverantwortlichen bei einer Vortragsveranstaltung des Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) in der STILL Arena tiefe Einblicke in die konkreten Prozesse und Learnings aus dem B2B-Best-Case (Teilnahme auch für Nicht-Mitglieder des bvik möglich - nur noch wenige Plätze verfügbar).

Umsteuern statt untergehen: Silos abbauen und KI für Geschäftsmodelle nutzen

Agilität und Kollaboration sollten heute als Grundprinzipien im Mindset aller Mitarbeiter verankert sein. Dr. Andreas Bauer, Vice President Corporate Marketing Strategy & Operations der KUKA AG und bvik-Vorstandsmitglied, bestätigt dies: "Die digitale Transformation fordert eine neue Denkweise im Hinblick auf Innovationen und Lösungen. In diesem Zuge wird die bereichsübergreifende Zusammenarbeit insbesondere zwischen Marketing und Vertrieb essenziell und ist elementar für den Unternehmenserfolg."

Tina Berns, Marketingleiterin des Hamburger Übersetzungsspezialisten WIENERS+WIENERS GmbH, unterstützt diese Einschätzung: "Deep Learning gilt als die am weitesten entwickelte Form der künstlichen Intelligenz. Die dem menschlichen Gehirn nachempfundenen Technologien sind in der Lage, aus großen Datenmengen Schlussfolgerungen zu ziehen und selbstständig zu lernen. Zwischen Berlin und Bangkok wird das die Nutzung von Kundendaten und -services revolutionieren. Wir sind gespannt, ab wann KI sich unter Berücksichtigung kultureller Besonderheiten auf Markenbildung und Markenbotschaften einstellen kann. Noch ist diese Fähigkeit dem Menschen vorbehalten."

Vieles ist jedoch bereits jetzt technisch möglich. Die großen Chancen der Digitalisierung in der Kundenkommunikation zu nutzen, ist etwas, das viele Marktteilnehmer erst erlernen müssen. Meist fehlt es an nötigem Expertenwissen und ausreichend Ressourcen in den Marketingabteilungen, um Herausforderung wie Website-Usability, Inbound Marketing oder Marketing Automation in der Praxis umzusetzen - um nur einige der Trend-Themen zu nennen. Der bvik unterstützt B2B-Marketer durch Know-how-Transfer und Best Practices der Industrie dabei, ihre Change-Prozesse erfolgreich in Angriff zu nehmen. Denn agil und im Marketing professionell aufgestellte Industrieunternehmen wie STILL erkennen früh, wohin die Reise gehen wird und können ihre Unternehmens- und Kommunikationsstrategie rechtzeitig in eine neue, zukunftsorientierte Richtung lenken.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik)
Dominik Schubert, Referent Presse
Am Mittleren Moos 48, 86167 Augsburg
Telefon: (0821) 650 537-0, Fax: (0821) 650 537-20
E-Mail: geschaeftsstelle@bvik.org
Internet: www.bvik.org/
(dvf, sy)