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Pressemitteilung

6. Bundeskongress Pathologie in Berlin

(Gelsenkirchen) - Innerhalb der „Woche der Pathologie“, die im April von der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und dem Berufsverband Deutscher Pathologen gemeinsam gestaltet wird, findet vom 21. – 23. April 2006 der 6. Bundeskongress Pathologie in Berlin statt. Tagungsort ist das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité, in der Schumannstr. 20/21, in Berlin-Mitte.

Am Puls der Zeit greift der Kongress „Neue Rollen für die Pathologie“ als Hauptthema seiner Podiumsdiskussion am Freitagnachmittag auf. Hier geht es um die Anpassung der vorhandenen Fachgruppen durch einen Neuzuschnitt der diagnostischen Fächer in der Zukunft mit Darstellung der Auswirkungen neuer diagnostischer Aufgaben auf die Struktur und die Arbeit der Pathologinnen und Pathologen in der Krankenversorgung. Zum Stichwort „integrierende Diagnostik“ wird die Frage nach sinnvollen Kooperationen, notwendigen Abgrenzungen und neuen Betätigungsfeldern aufgeworfen. Die Diskutanten sind die Spitzen der Verbände.

Am 22.4.2006 befasst sich der Kongress mit der Rolle der Pathologie als qualitätssicherndes Element und als Kernfach für die Diagnostik in der Tumormedizin. In diesem Zusammenhang wird auch das neue Westdeutsche Darm Centrum (WDC) vorgestellt als ein weiterer Schritt der Zentrumsbildung nach den Brustzentren.

In der Abschlussveranstaltung am Sonntag, dem 23.4.2006, werden namhafte Vertreter der Ärzteschaft und der Gesundheitspolitik die bis dahin sichtbaren Konzepte zur Gesundheitsreform vorstellen. Als Themen sind vorgesehen:

- EBM: Auswirkungen des EBM 2000plus, Punktzahlmillionen oder echtes Honorar?
- GOÄ: Sinken die Faktoren? Entfällt die Privatliquidation zugunsten einer Einheits-Gebührenordnung?
- DRG: Auswirkungen auf die Krankenhäuser; nur noch Zuschläge für Privatbehandlung?

Insgesamt soll der Kongress auch in diesem Jahr dazu beitragen, den Mitgliedern des Berufsverbandes und interessierten Gästen einen so weit wie möglichen Blick in die Zukunft zu gewähren.

Zu den Veranstaltungen des Kongresses ist die Presse herzlich eingeladen. Selbstverständlich besteht die Gelegenheit zu Hintergrundgesprächen und Interviews mit den Referentinnen und Referenten sowie mit dem Vorsitzenden des Berufsverbandes Deutscher Pathologen, Prof. Dr. med. Werner Schlake, während der gesamten „Woche der Pathologie“ vom 19. bis 23. April 2006 in Berlin.


Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband Deutscher Pathologen e.V.
Pressestelle
Rotthauser Str. 23, 45879 Gelsenkirchen
Telefon: (0209) 155630, Telefax: (0209) 1556315
E-Mail: bv@pathologie.de
Internet: www.pathologie.de/
(dvf, tr)