Verbands-Presseticker
(Hannover) - Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen lehnt eine weitere Praxis-Gebühr für Patienten strikt ab. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Eberhard Gramsch, hatte sich im Interview mit dem Radiosender ffn für eine Eigenbeteiligung bei jedem einzelnen Arztbesuch ausgesprochen.
(Essen) - Der Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Dr. Arend Oetker, begeht am 30. März 2009 seinen 70. Geburtstag. Der mittelständische Unternehmer engagiert sich seit 1977 ehrenamtlich im Stifterverband. Seit 1998 führt er den Stifterverband als Präsident.
(Berlin) - Die FDP versucht, mit Teilen ihres Bundestagswahlprogramms nach Ansicht des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer "neoliberale Folterwerkzeuge" zu präsentieren, von denen sich selbst die Union schon lange verabschiedet hat. "Wenn die FDP z.B. den Kündigungsschutz nur bei Unternehmen über 20 Beschäftigten und nach zweijähriger Betriebszugehörigkeit anwenden will, setzt sie auf Konfrontation mit den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und deren Gewerkschaften," kritisierte Sommer am Dienstag (24. März 2009) in Berlin.
(Berlin) - Patienten, die niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, sollten in der Selbstmedikation auf Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen verzichten. Geeignete Alternativen sind zum Beispiel Schmerzmittel mit Paracetamol. Bei gleichzeitiger Einnahme von niedrig dosierter ASS und Ibuprofen sind Wechselwirkungen möglich, denn Ibuprofen kann die gerinnungshemmende Wirkung von ASS verringern. "Arzneimittel sind ein besonderes Gut mit Risiken und Nebenwirkungen - das gilt auch für rezeptfreie Präparate. Besonders in der Selbstmedikation sollten sich Patienten vom Apotheker über mögliche Wechselwirkungen informieren lassen", so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer.
(Berlin) - "Die Metall- und Elektro-Industrie nutzt in der Krise alle Instrumente, um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Die Betriebe verzichten in der Breite auf Entlassungen, obwohl die Situation zum Teil dramatisch ist", sagte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser. "Wenn Kurzarbeit noch möglichst lange eine Brücke für Beschäftigung sein soll, müssen wir die Unternehmen aber auf der Kostenseite weiter entlasten." So sollten die Arbeitsagenturen den Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung auch dann übernehmen, wenn Kurzarbeit nicht zur Qualifizierung genutzt werden kann.
(Berlin) - Die deutsche Industrie fordert eine Verringerung der Abhängigkeit von ausländischer Energieerzeugung. "Es darf nicht andernorts entschieden werden, ob es in deutschen Kinderzimmern warm oder kalt ist und ob in Betrieben gearbeitet werden kann", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Mittwoch (25. März 2009) in Berlin auf einer Veranstaltung des World Energy Dialogue. Die Deutsche Messe AG richtet den internationalen Kongress World Energy Dialogue im Rahmen der Hannover Messe am 21. und 22. April zum vierten Mal aus. Er forderte insbesondere, die Abhängigkeit von Gas zu reduzieren. "Deutschland braucht einen intelligenten Energiemix", verlangte Schnappauf.
(Bonn) - Seit der Einführung im Januar wird die staatliche Förderung in Höhe von 2.500 Euro bei Verschrottung eines mindestens neun Jahre alten Pkw und gleichzeitigem Kauf eines Neu- oder Jahreswagens mit mindestens Abgasnorm Euro 4 von den Verbrauchern gut angenommen. In den ersten drei Monaten der so genannten Abwrack- oder Umweltprämie gingen über 315.000 Anträge beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein.
(Düsseldorf) - Ob in der chemischen Industrie, in Kühltürmen, in Abluftanlagen - überall sind Tropfenabscheider im Einsatz, wenn es darum geht, Tropfen aus Gasströmen abzutrennen. Die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN hat eine Richtlinie zur Tropfenabscheidung bereits veröffentlicht. Im April erscheint ein ergänzender Änderungsentwurf, der über Neuigkeiten gegenüber der Richtlinie VDI 3679 Blatt 3 vom Dezember 2001 informiert.
(Berlin) - Die hessische Landesregierung hat eine Bundesratsinitiative zum Verbot von Patenten auf Tiere und Pflanzen gestartet. Der Vorsitzendes des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein erklärte dazu: "Hier wird ein äußerst wichtiger Schritt unternommen, um der schleichenden Enteignung von Bauern und Saatzüchtern entgegen zu treten." Er verwies darauf, dass in den letzten Monaten verstärkte Aktivitäten großer Konzerne zu beobachten seien, sich mit Patenten die Kontrolle über Rassen und Sorten zu verschaffen, die in der Landwirtschaft eine große Rolle spielen. So sei ein Patentantrag der Firma Monsanto auf Gene von Schweinen anhängig, die sich in ganz normalen Hausschwein-Rassen wieder finden. Ein weiteres Beispiel sei ein Patentantrag auf Broccoli-Gene.
(Berlin) - Zur diesjährigen Europa- und Bundestagswahl hat der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, wie bereits zu den Bundestagswahlen 1994, 1998, 2002 und 2005 sowie zur Wahl des Europäischen Parlaments 2004 Fragen (Wahlprüfsteine) an die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien gerichtet.





