Pressemitteilung |

Älteren droht bei Einfrieren der Renten Armut - VdK kritisiert Vorschläge des BDI-Präsidenten Rogowski

(Bonn) - Der Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat am 20. März in Berlin die Reformvorschläge von BDI-Präsident Rogowski nachdrücklich zurückgewiesen. „Offensichtlich hat Rogowski von der tatsächlichen Höhe der Altersbezüge in Deutschland keine Ahnung, wenn er das Einfrieren der Renten für bis zu drei Jahre fordert“, kritisierte Hirrlinger. Wenn mehr als 50 Prozent der männlichen Rentner monatlich bis zu 900 Euro erhielten, könne man wohl kaum von einer üppigen Rentenzahlung sprechen, die ohne weiteres auf drei Jahre eingefroren werden kann. „Für viele der Betroffenen hätte das auf jeden Fall verheerende und existentielle Folgen“, warnte der VdK-Präsident.

Ebenso wenig sinnvoll sei die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre. „Das führt lediglich nur zu einer Abflachung der Rentenzahlungen“, kommentierte Hirrlinger. Vielmehr müsse alles getan werden, um eine Anhebung des Renteneintrittalters zu erreichen. Das setze allerdings voraus, dass die Betriebe Arbeitnehmer auch über 50 Jahre beschäftigen. „Wenn sich die Hälfte der Betriebe dagegen sträubt, ist es kein Wunder, dass das Rentenalter auf 60 Jahre abgesunken ist. Es muss daher alles getan werden, damit Unternehmen sich nicht weiter auf Kosten der Rentenkassen sanieren“, forderte Hirrlinger. „Herr Rogowski sollte sich angesichts dieser Situation mehr Gedanken darüber machen, wie dieses Ziel erreicht werden kann.“

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK Deutschland e. V. Wurzerstr. 4 a 53175 Bonn Telefon: 0228/820930 Telefax: 0228/8209343

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