Pressemitteilung |

Arbeitskosten in Deutschland höher als im EU-Durchschnitt

(Luxemburg/Berlin) - Im Jahr 2000 waren die durchschnittlichen Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde in der Industrie und im Dienstleistungssektor in Portugal mit 8,13 Euro am niedrigsten, gefolgt von Griechenland (10,40 Euro), Spanien (14,22 Euro) und Irland (17,34 Euro), während sie in Schweden (28,56 Euro), Dänemark (27,10 Euro) und Deutschland (26,54 Euro) am höchsten ausfielen. In den übrigen sechs Mitgliedstaaten, für die Daten zur Verfügung standen, lagen die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde nahe am EU-Durchschnitt von 22,70 Euro. Diese Zahlen veröffentlichte Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg.

Was die Beitrittskandidaten angeht, so spannte sich der Bogen bei den durchschnittlichen Arbeitskosten, je geleisteter Arbeitsstunde im Jahr 2000 in der Industrie und im Dienstleistungssektor, von 2,42 Euro in Lettland und 2,71 Euro in Litauen bis zu 8,98 Euro in Slowenien und 10,74 Euro auf Zypern. Der Durchschnittswert der Beitretenden Länder lag bei 4,21 Euro und war damit mehr als fünfmal niedriger als der EU-Durchschnitt. Die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde bezifferten sich in Bulgarien auf 1,35 Euro und in Rumänien auf 1,51 Euro.

Der Anteil von Löhnen und Gehältern an den gesamten Arbeitskosten reicht von 66,5 Prozent in Schweden bis 87,7 Prozent in Dänemark. In Deutschland lag der Lohnanteil bei 75,4 Prozent, somit liegt Deutschland im EU-Durchschnitt.

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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