Pressemitteilung |

Bessere Stimmung bei schlechterem Wirtschaftsklima

(Brüssel/Berlin) - Die Stimmung in der europäischen Wirtschaft hat sich im April im Vergleich zum Vormonat ein wenig verbessert. In der EU stieg der allgemeine Stimmungsindikator demnach um 0,2 Prozentpunkte auf nun 98,2 und in der Euro-Zone um 0,1 Prozentpunkte auf 97. Der leichte Anstieg ist vor allem auf ein angewachsenes Vertrauen im Konsum- und Einzelhandel zurückzuführen, wodurch die Stimmungsverschlechterung in der Industriebranche mehr als wettgemacht wird. Das Vertrauen in die Baubranche ist in der Eurozone im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben, in der gesamten EU hat das Vertrauen aber ein wenig nachgelassen.

Das Wirtschaftsklima befindet sich in der EU hingegen weiter auf Talfahrt. Der entsprechende Index zeigt für die Eurozone einen Rückgang um 0,12 Prozentpunkte für den Zeitraum März bis April an, was einem Wert von nur noch 0,70 entspricht. Die erneute Verschlechterung folgt auf einen starken Rückgang bereits im März diesen Jahres, der hauptsächlich durch die schlechten Erwartungen bei den Produktionsentwicklungen in jüngster Vergangenheit zustande gekommen war, gemeinsam mit einem absoluten Rückgang bei den heimischen und den Export-Auftragsbüchern. Diese Rahmenbedingungen blieben im April unverändert.

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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