Pressemitteilung |

BIP in der Eurozone um 0,3 Prozent gestiegen / Niedrige Wachstumsraten in Deutschland aber starker Export

(Luxemburg/Berlin) - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone ist im dritten Quartal 2002 um 0,3 Prozent und das der EU15 um 0,4 Prozent gestiegen. Dies geht aus heute veröffentlichten Schätzungen von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, hervor. Im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres wurde das stärkste Wachstum in Griechenland (+3,6 Prozent) beobachtet, gefolgt von Finnland (2,2 Prozent). Die niedrigsten Wachstumsraten wurden für die Niederlande (+0,1 Prozent), Deutschland (+0,4 Prozent) und Italien (+0,5 Prozent) fest gestellt. Bei den Exporten verzeichneten Spanien (+5,1 Prozent), Italien (+3,2 Prozent) und Deutschland (+2,7 Prozent) die stärksten Zuwächse. Deutschlands Importe sind um 2,8 Prozent gestiegen.

Im dritten Quartal 2002 sind die Konsumausgaben der privaten Haushalte wieder etwas gestiegen (+0,5 Prozent in der Eurozone und +0,6 Prozent in der EU15. Die Investitionen in der Eurozone und in der EU15 sind fast stabil geblieben.

Die Bruttowertschöpfung wuchs im dritten Quartal in allen Wirtschaftszweigen mit Ausnahme der Bauwirtschaft (-0,3 Prozent in der Eurozone und -0,2 Prozent in der EU15). In den Dienstleistungsbereichen war das Wachstum schwächer als im zweiten Quartal. Die Landwirtschaft wuchs unter allen Wirtschaftsbereichen am schnellsten (+0,8 Prozent sowohl in der Eurozone als auch in der EU15).

Quelle und Kontaktadresse:
Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Unter den Linden 78 10117 Berlin Telefon: 030-22802000 Telefax: 030-22802222

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