Bürokratieabbau: „Kleine Änderungen helfen den Betrieben nicht weiter"
(Berlin) - Zu den gestern vom Bundeskabinett beschlossenen Entlastungsvorhaben sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:
• „Bürokratieabbau gelingt nur, wenn es einen festen politischen Willen gibt, den großen Wurf zu schaffen. Kleine Änderungen hier und da helfen dem Standort nicht weiter. Von daher sind die Maßnahmen, die das Entlastungskabinett heute beschlossen hat, unterm Strich ungenügend. Wir erwarten, dass das geplante Berichtsentlastungsgesetz deutlich weiter ansetzt.“
• „Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen leiden unter der Vielzahl von Berichts-, Nachweis- und Dokumentationspflichten. Hier liegen die größten Entlastungspotenziale. In vielen Betrieben bindet Bürokratie jedes Jahr hunderte Arbeitsstunden, ohne zusätzlichen wirtschaftlichen Nutzen zu schaffen. Die Bundesregierung muss diese Pflichten konsequent abbauen – für eine spürbare Entlastung des industriellen Mittelstands.“
• „Auch bei den Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen wir schneller werden. Mit dem geplanten Gesetz zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur macht die Bundesregierung hier allerdings wieder einen Schritt zurück. Statt weitere Hürden einzuführen, müssen Verfahren vereinfacht und verkürzt werden. Die angekündigten Genehmigungsfiktionen müssen in Bund und Ländern zügig eingeführt werden.“
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Holger Paul, Leiter(in) Kommunikation, Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main, Telefon: 069 66030
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