Debatte um "Rente mit 63": "Der Wille zu Reformen darf nicht bei den ersten Widerständen nachlassen"
(Frankfurt am Main) - Zur Forderung, die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte beizubehalten, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:
• „Die Debatte über den Erhalt der sogenannten Rente mit 63 schadet dem Standort. Deutschland steht vor enormen demografischen Herausforderungen und damit einhergehenden steigenden Belastungen für die sozialen Sicherungssysteme. Gerade deshalb darf der politische Wille zu notwendigen Reformen nicht schon bei den ersten Widerständen nachlassen.“
• „Die Abschaffung der „Rente mit 63“ ist ein zentraler Bestandteil der vorgeschlagenen Rentenreform. Wer die langfristige Stabilität der gesetzlichen Rente sichern will, kann nicht einzelne Elemente eines sorgfältig austarierten Gesamtkonzepts herauslösen und gleichzeitig erwarten, dass die Rechnung am Ende aufgeht. Die Rentenkommission hat ihre Vorschläge ausdrücklich als Gesamtpaket vorgelegt.“
• „Die aktuelle Diskussion berührt deshalb eine grundsätzliche Frage: Ist Deutschland reformfähig? Wer zentrale Bestandteile der geplanten Rentenreform bereits vor ihrer Umsetzung wieder infrage stellt, gefährdet nicht nur die Tragfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch das Vertrauen in die Fähigkeit unseres Landes, notwendige Veränderungen tatsächlich anzugehen.“
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Holger Paul, Leiter(in) Kommunikation, Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main, Telefon: 069 66030
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