Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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DJV fordert Schutz von Journalisten am Wahltag 6.09.

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Polizei auf, die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten am Tag der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt konsequent zu schützen. „Angesichts zunehmender Aktivitäten extremistischer YouTuber und Blogger im Vorfeld der Wahl muss die Polizei sicherstellen, dass Medienschaffende ungehindert berichten können. Der DJV erwartet eine tragfähige Einsatzstrategie zum Schutz der Pressefreiheit“, sagt DJV- Bundesvorsitzender Mika Beuster. Die Polizei solle, so Beuster, an Absperrungen und Zugangskontrollen den von der Innenministerkonferenz anerkannten bundeseinheitlichen Presseausweis als Nachweis journalistischer Tätigkeit akzeptieren. Nur so könne eindeutig zwischen unabhängiger Berichterstattung durch freie Medien und politischem Aktivismus einzelner Streamer unterschieden werden.

Wie ernst die Situation ist, verdeutlichen Vorgänge im laufenden Wahlkampf. Berichten zufolge sollen mehr als 40 Medienschaffende im laufenden Wahlkampf beschimpft, angerempelt und beleidigt worden sein. Beuster: „Das darf nicht Schule machen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle, Alexander Schaub, Pressesprecher(in), Torstr. 49, 10119 Berlin, Telefon: 030 7262792-0

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